Er steht im Schatten der Schlagzeilen – doch Tal Ofarim lebt seine eigene Musikgeschichte

Während der Name Gil Ofarim regelmäßig für Aufmerksamkeit sorgt, lebt sein jüngerer Bruder bewusst etwas ruhiger. Tal Ofarim steht zwar ebenfalls auf der Bühne, meidet aber das große Mediengetöse. Dabei ist der 41-Jährige musikalisch tief verwurzelt – nicht zuletzt durch seinen Vater Abi Ofarim, der die Liebe zur Musik früh weitergab.

Schon früh war klar, dass Tal seinen eigenen Platz in der Musik finden will. Einen größeren TV-Moment hatte er 2013, als er bei The Voice of Germany antrat – ein Jahr nach seinem Bruder. Noch enger arbeiteten die beiden zuvor zusammen: 2005 gründeten sie die Band Zoo Army. Die Gruppe veröffentlichte mehrere Songs und war live gut gefragt. Offiziell getrennt hat man sich nie, doch seit 2012 ist es still um das Projekt geworden.

Auch ohne große Chart-Erfolge ist Tal der Musik treu geblieben. Er spielt eigene Songs, tritt auf kleineren Bühnen auf und ist deutschlandweit unterwegs. Immer wieder steht er auch an der Seite seines Bruders, unterstützt ihn musikalisch bei Auftritten. Für Tal ist Musik kein Mittel zum Ruhm, sondern Ausdruck von Leidenschaft und familiärer Verbundenheit.

Kurz vor dem Start der neuen Staffel von Ich bin ein Star – Holt mich hier raus! rückte Tal selbst kurz in den Fokus. In einer TV-Sendung äußerte er sich zur Teilnahme seines Bruders. Dabei machte er deutlich, dass er keine neuen Enthüllungen erwartet und dass vieles bereits gesagt worden sei. Mehr wollte er nicht hinzufügen – ganz in seinem Stil: präsent, aber zurückhaltend.