Es gibt Momente, da kippt ein lockeres Gespräch plötzlich in völlige Stille. Genau das passierte in der neuen Folge des Podcasts Die Pochers! Frisch recycelt. Oliver Pocher und Pietro Lombardi, seit rund 15 Jahren befreundet und aktuell sogar Mitbewohner, sprechen eigentlich entspannt über Beziehungen. Doch dann fällt ein Satz, der alles verändert.
Das Thema Seitensprung kommt zunächst beiläufig auf. Kein Drama, kein Streit. Lombardi stellt fast nebenbei eine direkte Frage. Ob Pocher jemals fremdgegangen sei. Die Antwort kommt ohne Zögern. Kurz. Klar. Ja. In diesem Moment ist Lombardis Entsetzen kaum zu überhören. Ein lautes Unglauben, ein spontanes Was, und plötzlich wirkt selbst der sonst so schlagfertige Sänger überrumpelt.

Pocher bleibt ruhig. Fast nüchtern. Er dreht die Frage sogar um und konfrontiert seinen Freund. Lombardi reagiert entschieden. Für ihn sei Fremdgehen nie ein Thema gewesen. Wenn er eine Frau habe, dann nur diese eine. Selbst in flirtlastigen Situationen fühle er sich eher unwohl als verführt. Pocher hingegen bleibt bei seiner Aussage und bestätigt sie mehrfach.
Als Lombardi nachhakt und wissen will, ob das vielleicht nur eine Jugendsünde gewesen sei, folgt die nächste Überraschung. Pocher gibt offen zu, dass es auch später noch vorgekommen sei. Ohne Ausflüchte. Ohne Relativierung. Der Moment wirkt ehrlich, aber unbequem.
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Eine Grenze zieht der Comedian dennoch klar. Während seiner Ehen sei Fremdgehen für ihn ausgeschlossen gewesen. Weder in der Zeit mit Alessandra Meyer-Wölden noch später mit Amira Aly habe er diese Linie überschritten. Er betont, beide Male mit gutem Gewissen geheiratet zu haben. Verantwortung, Kinder und Öffentlichkeit hätten für ihn dabei eine entscheidende Rolle gespielt.
Interessant wird es, als Lombardi versucht, das Thema etwas zu entschärfen. Pocher widerspricht sofort. Fremdgehen sei nicht egal und schon gar nichts Sympathisches. Er macht deutlich, dass er auf dieses Kapitel seines Lebens nicht stolz sei. Im Gegenteil. Er spricht offen darüber, dass er sich damals des Risikos bewusst war, entdeckt zu werden. Details lässt er aus, doch seine Haltung ist eindeutig. Es ist kein Geständnis, um zu provozieren, sondern eines mit klarer Selbstkritik. Für viele Hörer dürfte es einer der ehrlichsten und gleichzeitig unangenehmsten Momente im gemeinsamen Podcast gewesen sein.