„Das war kein Spaß mehr“ Jan Köppen legt nach und bleibt nach Dschungel-Kritik eiskalt

Das Dschungelcamp lebt von großen Gefühlen, Ekelmomenten und Lagerfeuer-Dramen. Doch was Zuschauerinnen und Zuschauer nicht riechen können, trifft das Team vor Ort mit voller Wucht. Jan Köppen spricht jetzt so offen darüber wie selten zuvor – und sorgt damit für ordentlich Wirbel.

Seit 2023 moderiert Köppen gemeinsam mit Sonja Zietlow die Show Ich bin ein Star – Holt mich hier raus! direkt aus Australien. Während vor den Bildschirmen Streit und Prüfungen dominieren, ist es für ihn vor allem eine Sinnesfrage. Der Geruch im Camp sei teilweise kaum auszuhalten. Im Podcast Café Cringe von Mirella Precek spricht Köppen ungewohnt deutlich über die vergangene Staffel. Sein Fazit fällt hart aus. Die Kandidaten seien schlicht eklig gewesen. Und wenn sie aus dem Camp zurückkämen, sei das kaum zu ertragen.

Dabei geht es ihm nicht um ein bisschen Schweiß. Hitze, Rauch und hohe Luftfeuchtigkeit gehören im australischen Busch schließlich dazu. Köppen stellt aber klar, dass ihn vor allem eines stört: wenn Körperpflege komplett vernachlässigt wird. Der Geruch setze sich fest, sei extrem hartnäckig und lasse sich kaum abschütteln.

Besonders brisant wird es, als der Moderator konkret wird. Auf die Frage nach den schlimmsten Fällen nennt er Luigi Birofio direkt beim Spitznamen Gigi. Er habe extrem intensiv gerochen, ob wegen des Dschungels oder aus anderen Gründen, könne er nicht einmal sicher sagen. Kurz darauf legt Köppen nach und nennt auch Twenty4Tim.

Die Reaktionen ließen nicht lange auf sich warten. Kritik, Diskussionen und hitzige Kommentare folgten. Viele erwarteten eine Entschuldigung. Doch Jan Köppen entschied sich für einen anderen Weg. Auf Instagram veröffentlichte er ein kurzes Video und las darin trocken von einem Zettel ab. Seine Aussage zu Gigi und Twenty4Tim stimme. Punkt. Danke.

Typisch Köppen: kein Rückzug, kein Drama, sondern Ironie. Statt zurückzurudern, bleibt er gelassen und steht zu seinen Worten. Die Botschaft ist klar. Was er gesagt hat, meint er auch so – mit einem Augenzwinkern, aber ohne Relativierung.