Diana Staehly steht beruflich gerade an einem spannenden Punkt. Nach ihrem Kinoauftritt im Umfeld von „Stromberg“ bekommt sie nun mit „Ein Hof zum Verlieben“ ihre eigene Serie, die am 2. März startet. Doch nicht nur beruflich läuft es rund – auch privat scheint die 48-Jährige gefestigt wie nie.
Im Gespräch erzählt sie, wie eng sie mit ihren Kollegen inzwischen verbunden ist. Mit Susan Hoecke und Stefan König verbindet sie längst mehr als nur die gemeinsame Arbeit vor der Kamera – sogar ein Urlaub in Südafrika folgte. Ein ähnliches Erlebnis hatte sie bereits 2023 bei „Rote Rosen“, wo aus der Zusammenarbeit mit Birthe Wolter eine enge Freundschaft entstand. Heute ist Diana sogar Patin von Wolters Sohn Momme.
Mit 48 so präsent zu sein, ist in der Branche nicht selbstverständlich. Diana sieht darin jedoch ein positives Zeichen. Frauen über 40 bekämen endlich die Geschichten, die sie verdienen. In „Ein Hof zum Verlieben“ steht die Liebesgeschichte ihrer Figur Laura Albers im Mittelpunkt – etwas, das lange eher jüngeren Schauspielerinnen vorbehalten war. Dass sich das verändert, empfindet sie als wichtigen Schritt.
Auch privat erlebt sie gerade einen neuen Abschnitt. Ihre Tochter Mila ist 13 – ein Alter, in dem Freunde wichtiger werden als die Eltern. Für Diana ist das kein Grund zur Sorge. Im Gegenteil. Sie sagt offen, dass sie es schön findet, ihre Tochter ziehen zu lassen. Die beiden hätten ein enges Verhältnis, Mila erzähle ihr viel. Gleichzeitig genieße sie das Gefühl, ihr geholfen zu haben, selbstständig zu werden.
Gemeinsam standen Mutter und Tochter bereits auf dem roten Teppich. Mila träumt schon lange davon, selbst Schauspielerin zu werden. Diana und ihr Mann René waren anfangs zurückhaltend. Sie wissen, wie unsicher dieser Beruf sein kann. Doch 2024 gaben sie grünes Licht – vorausgesetzt, in der Schule läuft alles gut. Kurz darauf ergatterte Mila ihre erste Rolle in der Kinderserie „Löwenzahn“.
Diana kennt die Herausforderungen der Branche genau. Nur wenige können dauerhaft von der Schauspielerei leben. Sie weiß, dass sie selbst viel Glück hatte. Trotzdem würde sie ihrer Tochter niemals im Weg stehen, wenn es wirklich ihr Wunsch ist.
Früher war Diana oft unterwegs, drehte an wechselnden Orten. Bei ihrem letzten Projekt konnte sie erstmals trotz Arbeit zu Hause übernachten. Eine Veränderung, die auch ihrer Ehe mit René gutgetan haben dürfte. Heute scheint sie sowohl beruflich als auch privat ihren eigenen Rhythmus gefunden zu haben – mit Nähe, Vertrauen und dem Mut, loszulassen.