Schon wieder Ärger für Jimi Blue Ochsenknecht. Der 34-Jährige sieht sich erneut mit Vorwürfen wegen offener Rechnungen konfrontiert – diesmal endet die Sache mit einem rechtskräftigen Strafbefehl des Amtsgerichts München.
Im Mittelpunkt steht ein Abend am 28. März 2022 in Graz. Laut Berichten soll der Schauspieler das Restaurant „Miss Cho“ sowie die Cocktailbar „Katze Katze“ besucht haben. Nach Speisen und Getränken habe er die Lokale verlassen, ohne die Rechnung zu begleichen.

Das Amtsgericht München erließ daraufhin einen Strafbefehl wegen Betrugs. Ursprünglich legte Ochsenknecht Einspruch ein. Kurz vor dem angesetzten Termin am 2. März zog er diesen jedoch zurück, bestätigte Gerichtssprecher Martin Swoboda. Damit ist der Strafbefehl nun rechtskräftig.
Für den Schauspieler bedeutet das eine Geldstrafe: 80 Tagessätze im mittleren zweistelligen Bereich. Trotz der Sanktion gilt er weiterhin nicht als vorbestraft.
Sein Anwalt erklärte, der Vorfall liege bereits Jahre zurück und die offenen Rechnungen seien inzwischen beglichen. Man habe den Strafbefehl akzeptiert, um Verantwortung zu übernehmen und die Angelegenheit endgültig abzuschließen.

Doch es ist nicht das erste Mal, dass Jimi Blue Ochsenknecht wegen unbezahlter Rechnungen Schlagzeilen macht. Bereits 2025 sorgte ein ähnlicher Fall für Aufsehen. Damals ging es um mehrere offene Hotelrechnungen in Österreich aus dem Jahr 2021, die sich auf nahezu 14.000 Euro summiert haben sollen.
Im Sommer 2025 wurde sogar ein internationaler Haftbefehl gegen ihn erlassen, da er eine ausstehende Hotelrechnung trotz Mahnungen und rechtlicher Schritte nicht beglichen haben soll. Später wurde er am Hamburger Flughafen vorläufig festgenommen, nachdem die österreichischen Behörden auf eine Auslieferung bestanden hatten.
Die Rechnung wurde später bezahlt – Berichten zufolge teilweise von einer früheren Partnerin. Auch damals musste Ochsenknecht eine Geldstrafe hinnehmen.