Maite Kelly hat offen darüber gesprochen, wie stark sie der Auszug ihrer ältesten Tochter Agnes bewegt hat. Im Podcast „Mit den Waffeln einer Frau“ mit Barbara Schöneberger schilderte die 46-jährige Sängerin einen Moment, der sie emotional völlig unerwartet getroffen hat.
Der Abschied von zuhause war für die Familie kein spontaner Einschnitt, sondern hatte sich schon länger angedeutet. Eine ihrer Töchter hatte früh klar gemacht, dass sich bald etwas verändern würde. Besonders Tochter Josephine sprach bereits ein Jahr zuvor sehr offen darüber, dass die Kinder bald eigene Wege gehen würden. Dabei sagte sie zu ihrer Mutter, dass sie ihr „Nest ego“ loslassen müsse, weil der Auszug bevorstehe.
Für Maite Kelly war diese Ehrlichkeit nicht leicht, aber sie konnte ihr letztlich nicht widersprechen. Sie gab zu, dass sie sich lange als „Supermom“ gesehen hatte, sich diese Rolle mit der Zeit jedoch verändert hat.
Als der Tag des Auszugs ihrer ältesten Tochter schließlich kam, wurde es trotz aller Vorbereitung sehr emotional. Maite begleitete Agnes beim Umzug und versuchte, stark zu bleiben. Doch ein Satz ihrer Tochter blieb besonders hängen: „Das ist so schön, ich bin angekommen! Du kannst jetzt gehen!“

In diesem Moment stiegen die Emotionen hoch. Maite Kelly ging zurück zu ihrem Auto und ließ dort ihren Gefühlen freien Lauf. Es regnete stark, und die Situation fühlte sich für sie wie eine Mischung aus Abschied und Neuanfang an. Sie beschreibt, dass sie in diesem Moment alles herausgelassen hat, was sich über die Zeit angesammelt hatte.

Heute blickt die Sängerin anders auf diese Phase ihres Lebens. Sie sieht sich nicht mehr nur als Mutter, die alles zusammenhält, sondern eher als eine Art „Leuchtturm“ für ihre Kinder. Sie möchte ein sicherer Ort bleiben, an den sie immer wieder zurückkehren können, egal wie stürmisch das Leben draußen ist.
Diese neue Sichtweise hat laut Maite Kelly nicht nur ihre Beziehung zu ihren Kindern verändert, sondern auch zu sich selbst.