Sie standen schon als Kinder vor der Kamera, spielten in den Filmen ihres berühmten Vaters und wuchsen praktisch im Rampenlicht auf. Heute sind sie erwachsen – und haben längst ihre eigenen Wege eingeschlagen. Doch was machen Emma, Luna, Lilli und Valentin Schweiger eigentlich heute?
Emma Schweiger – vom Kinderstar zur eigenen Handschrift
Emma Schweiger war gerade einmal drei Jahre alt, als sie erstmals vor der Kamera stand. Nach kleinen Anfängen folgte der große Durchbruch in „Keinohrhasen“, später wurde sie mit „Kokowääh“ einem Millionenpublikum bekannt. Jahrelang arbeitete sie fast ausschließlich an Projekten ihres Vaters, bevor sich ihr Leben grundlegend veränderte. Nach der Trennung ihrer Eltern zog sie mit ihrer Mutter Dana nach Malibu, weit weg vom deutschen Medienrummel.
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Dort wollte Emma ein möglichst normales Leben führen – und tat das auch. Trotzdem kehrte sie immer wieder zur Schauspielerei zurück. Mit den „Conni“-Filmen bewies sie, dass sie auch unabhängig vom Namen Schweiger bestehen kann. Spätere Rollen in anspruchsvolleren Dramen zeigten ihre Entwicklung. Heute experimentiert Emma zudem mit neuen Wegen, etwa in der Mode- und Kreativbranche, und tritt selbstbewusst aus dem Schatten ihres Vaters.
Luna Schweiger – Action, Filme und Pferdestärken
Luna Schweiger stand früh im Fokus. Bereits in „Phantomschmerz“ spielte sie eine tragende Rolle an der Seite ihres Vaters. Es folgten Actionrollen, TV-Auftritte und große Kinoprojekte. Doch während viele sie fest im Schauspiel verorten, schlug Luna parallel einen ganz anderen Weg ein.
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Abseits der Kamera lebt sie ihre Leidenschaft für den Reitsport. Sie nimmt an internationalen Springreitturnieren teil und hat sich dort einen Namen gemacht. Trotzdem bleibt sie dem Film treu, wie ihr Auftritt in „Manta Manta – Zwoter Teil“ zeigt. Luna wirkt heute souverän, vielseitig und deutlich unabhängiger als früher.
Lilli Schweiger – zwischen Leinwand und Handwerk
Lilli Schweiger hielt sich lange aus dem Rampenlicht heraus. Zwar war sie als Kind in „Die Pfotenbande“ zu sehen, doch der große Schauspieldrang blieb zunächst aus. Erst nach dem Abitur entschied sie sich, der Filmwelt noch einmal eine Chance zu geben und spielte in „Klassentreffen 1.0“ sowie dessen Fortsetzung mit.

Gleichzeitig denkt Lilli bodenständig. Sollte die Schauspielerei nicht dauerhaft passen, hat sie einen klaren Plan B: ein handwerklicher Beruf. Ihr Wunsch, eine Tischlerlehre zu beginnen, zeigt, wie sehr sie sich von klassischen Promi-Laufbahnen unterscheidet.
Valentin Schweiger – der stille Profi hinter der Kamera
Der älteste Sohn von Til Schweiger wählte von Anfang an den ruhigsten Weg. Zwar tauchte Valentin schon früh auf roten Teppichen auf, doch das Rampenlicht war nie sein Ziel. Heute arbeitet er als Kameramann und bleibt bewusst im Hintergrund. Über sein Privatleben ist kaum etwas bekannt – nur eines sorgte für Aufsehen: Ende 2020 machte er seinen Vater zum Großvater.

Vier Kinder, vier sehr unterschiedliche Lebenswege. Was sie eint, ist der berühmte Nachname – doch längst haben sie bewiesen, dass sie mehr sind als nur „Til Schweigers Kinder“.