Für die meisten Menschen gehört ein Termin beim Friseur ganz selbstverständlich zum Alltag. Für Toni Kroos dagegen ist genau das etwas völlig Ungewöhnliches. In seinem Podcast Einfach mal Luppen spricht der ehemalige Nationalspieler offen darüber, dass er seit 15 Jahren keinen Salon mehr von innen gesehen hat.
Im Gespräch mit seinem Bruder Felix Kroos wird schnell klar, wie besonders dieser Moment für ihn ist. Die Aufnahme des Podcasts musste sogar verschoben werden, weil Toni Kroos danach einen Termin hatte, den er selbst als „sehr speziell“ beschreibt. Felix Kroos konnte sich einen kleinen Seitenhieb nicht verkneifen und stellte fest, dass ein Haarschnitt durchaus nötig sei.
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Der Grund für die lange Friseur-Abstinenz ist simpel. Über Jahre kam der Friseur direkt ins Haus der Familie und schnitt dort allen die Haare. Für Toni Kroos funktionierte dieses Modell bestens. Doch diesmal wollte er flexibler sein, unabhängig von Terminen der Kinder. Da er seinen Stammfriseur nicht extra für sich allein bestellen wollte, entschied er sich spontan für einen Salon in einem Einkaufszentrum, der ihm ins Auge gefallen war.
Leicht fiel ihm dieser Schritt allerdings nicht. Allein das Betreten des Salons war für ihn ungewohnt. Er habe gehofft, direkt einen freien Platz zu bekommen, erzählt er offen. Doch der Laden war voll, der Termin musste verlegt werden – ausgerechnet auf die Zeit nach der Podcastaufnahme.
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Während Felix Kroos lachend erzählt, dass er etwa alle zehn Tage zum Friseur gehe, wirkt Toni Kroos eher nachdenklich. Für ihn ist der Besuch ein kleines Experiment. Ob er künftig öfter in einen Salon gehen würde, macht er von mehreren Dingen abhängig. Der Schnitt müsse stimmen, die Atmosphäre angenehm sein, und vor allem wolle er nicht in lange Gespräche verwickelt werden.
Am Ende ist sein Wunsch ganz bodenständig. Reinkommen, Haare schneiden lassen, bezahlen und wieder gehen. Sollte all das passen, könnte er sich vorstellen, diesen Schritt zu wiederholen. In einer der nächsten Podcastfolgen will Toni Kroos dann erzählen, wie sich sein erster Friseurbesuch seit 15 Jahren tatsächlich angefühlt hat.