Noch bevor der erste Takt erklingt, sorgt Vanessa Borck für Diskussionen rund um die neue Staffel von Let’s Dance. Die 29-Jährige geht mit einer klaren Vorstellung in das Tanzabenteuer – und die bricht mit einer langjährigen Tradition der Show.
Vanessa wünscht sich eine Tanzpartnerin statt eines männlichen Profis. Für sie geht es dabei um mehr als nur eine persönliche Vorliebe. Sie möchte ein Zeichen setzen und zeigen, dass auch zwei feminine Frauen gemeinsam auf dem Parkett funktionieren können. Genau das habe es in der Geschichte der Sendung noch nie gegeben – und gerade deshalb sei es an der Zeit.

Ihre Hoffnung, dass dieser Wunsch Realität wird, ist groß. Sie gibt sich optimistisch und betont gleichzeitig, dass sie keinerlei konkrete Erwartungen an die Person an ihrer Seite hat. Für sie zählt vor allem die gemeinsame Energie und die Möglichkeit, etwas Neues auszuprobieren. Wer diese Partnerin am Ende sein könnte, ist für Vanessa zweitrangig.
Der Gedanke dahinter reicht für sie über die Tanzfläche hinaus. Mit ihrem Vorstoß will sie frischen Wind in die Show bringen und gleichzeitig ein Statement setzen, das viele erreicht. Vielfalt, Sichtbarkeit und neue Rollenbilder spielen dabei eine zentrale Rolle.

Dass sie das Projekt ernst nimmt, zeigt sich auch abseits der Tanzproben. Auf Instagram lässt Vanessa ihre Community regelmäßig an den Vorbereitungen teilhaben. Kürzlich sprach sie offen darüber, dass sie für die Dauer der Sendung zeitweise nach Köln ziehen möchte. Komplett verlagern will sie ihren Lebensmittelpunkt jedoch nicht. Berlin bleibt ihr Zuhause, Köln wird vorübergehend zur zweiten Basis.
Mit einem Augenzwinkern merkt sie an, dass man nie wisse, wie lange man im Wettbewerb bleibt. Im schlimmsten Fall könne sie ja schon nach der zweiten Show wieder zurück sein. Doch bis dahin steckt sie viel Herzblut in die Vorbereitung – und sorgt schon jetzt dafür, dass diese Staffel von Let’s Dance nicht still und leise startet.