Sebastian Ströbel gehört heute zu den bekanntesten Gesichtern im deutschen Fernsehen. Am 20. Januar feiert er mit dem RTL-Film Einsatz Seeler – Ein Lübeck-Krimi eine neue Premiere und zeigt sich darin von einer ganz anderen Seite. Doch der Weg dorthin war lang – und auch optisch hat sich der Schauspieler im Laufe der Jahre deutlich verändert.
Seine Karriere begann Ende der 1990er-Jahre. Erste Kameraerfahrung sammelte der gebürtige Karlsruher bereits 1998 in Kommissar Rex. Damals trat er noch mit klassischem Kurzhaarschnitt auf und wirkte deutlich jünger, fast geschniegelt. In den folgenden Jahren war er in zahlreichen TV-Produktionen zu sehen und arbeitete sich Schritt für Schritt nach oben.


In den frühen 2000ern folgten Rollen in Serien und Filmen wie Die Neue – Eine Frau mit Kaliber, Powder Park oder Abgefahren – Mit Vollgas in die Liebe. Damals präsentierte sich Ströbel noch mit sportlich-kurzem Haar und sauberem Look – weit entfernt von dem Erscheinungsbild, das ihn heute prägt.
Der große Einschnitt kam 2014 mit seiner Rolle als Markus Kofler in der ZDF-Serie Die Bergretter. Mit längeren grau-blonden Haaren und markantem Bart entwickelte sich Ströbels Figur schnell zum Publikumsliebling. Sein erster Auftritt im Staffelfinale war dramatisch und intensiv – und setzte den Ton für die kommenden Jahre.

Trotz des festen Engagements blieb er vielseitig. Ob in TV-Filmen, Mehrteilern oder auf Expedition für Terra X – Ströbel sucht bewusst neue Herausforderungen. In seiner aktuellen RTL-Rolle als ehemaliger Polizist und Streetworker zeigt er nun erneut eine Facette, die man so noch nicht von ihm kannte. Ein Wandel, der nicht nur äußerlich sichtbar ist.