Eigentlich sollte es um „Let’s Dance“ gehen. Um neue Schritte, große Bühnenmomente und Vorfreude auf den 28. Februar 2026. Doch plötzlich wird das Gespräch mit Anna-Carina Woitschack ganz still. Ihre Stimme stockt, die Augen füllen sich mit Tränen. Der Grund: die schwere Krankheit ihres Vaters.
Seit dem Sommer 2024 steht das Leben der 33-Jährigen Kopf. Damals erhielt ihr Vater Wendolin, 81, die Diagnose Lymphom. Zwei Chemotherapien blieben ohne Erfolg. Erst im August 2025 brachte eine spezielle Antikörpertherapie endlich einen Durchbruch. Ein kleiner Hoffnungsschimmer – nach Monaten voller Angst und Ungewissheit.
Für Anna-Carina ist ihr Vater mehr als nur ein Elternteil. Er war immer ihr „Fels in der Brandung“, der starke Mann, der alles zusammenhält. „Der große, starke Papa, der da stand wie ein Bär“, beschreibt sie ihn liebevoll. Umso schwerer ist es für sie, ihn geschwächt zu sehen.
Im Podcast wird deutlich, wie sehr sie diese Zeit geprägt hat. Als sie über seine Krankheit spricht, bricht ihre Stimme. „Ihn abbauen zu sehen, ihn leiden zu sehen, das ist wirklich…“, sagt sie – und kann den Satz nicht beenden. Man hört, wie sie schluckt, wie sehr sie die Worte Kraft kosten.

Und doch ist es ausgerechnet ihr kranker Vater, der ihr Mut macht. Obwohl er selbst kämpft, will er nicht, dass sie ihretwegen ihre Karriere zurückstellt. „Anna, bitte sing weiter. Sei nicht jeden Tag bei mir und traurig. Ich wäre traurig, wenn du nicht so weitermachst“, zitiert sie ihn unter Tränen. Ein Versprechen, das sie nun mit auf das Tanzparkett nimmt.
Nach dem emotionalen Moment richtet Anna-Carina einen eindringlichen Appell an alle Zuhörer: Man solle sich bei den Eltern melden, Zeit miteinander nicht als selbstverständlich ansehen. Für sie hat sich der Blick auf das Leben verändert. „Meldet euch bei euren Eltern“, sagt sie – und meint jedes Wort.