Es begann leise. Ein Herz, das plötzlich raste. Nächte ohne Schlaf. Gedanken, die sich nicht mehr greifen ließen. Für „GZSZ“-Star Eva Mona Rodekirchen war es kein plötzlicher Zusammenbruch, sondern ein schleichender Prozess – und genau das machte es so tückisch. Lange wusste sie nicht, was mit ihr geschah.
In „GZSZ Bar Flüstern“ spricht die 49-Jährige jetzt so offen wie noch nie über diese Phase ihres Lebens. Für sie ist klar: „Die Wechseljahre kommen – egal, ob wir darüber sprechen oder nicht. Und sie betreffen jede Frau irgendwann.“

Zwischen September 2022 und April 2023 fehlte sie in der beliebten Vorabendserie. Damals blieb der Grund weitgehend im Hintergrund. Heute zieht sie eine klare Verbindung zwischen ihrer Auszeit und den hormonellen Veränderungen, die sie aus der Bahn warfen. Der Druck, im Fernsehbetrieb weiter zu funktionieren, während Körper und Kopf scheinbar in unterschiedliche Richtungen liefen, wurde irgendwann zu groß.
„Ich war von allem völlig überfordert. Ich dachte, ich stehe kurz vor einem Burnout“, erinnert sie sich. Besonders belastend sei diese ständige Angst gewesen – selbst vor alltäglichen Dingen wie Autofahren oder Terminen. Dazu kamen Konzentrationsprobleme, Gedächtnislücken und dieses diffuse Gefühl von Nebel im Kopf. Nicht nur privat, auch am Set der Kultserie spürte sie die Auswirkungen.


Die Pause nutzte sie bewusst. Sie wollte wieder bei sich ankommen, sich sortieren und professionelle Unterstützung suchen. Ein Schritt, der ihr half, neue Stabilität zu finden.
Heute steht Eva Mona wieder vor der Kamera – mit einer Klarheit, die sie selbst überrascht. Im Gespräch mit RTL beschreibt sie, dass sie gelernt habe, ihre Grenzen ernst zu nehmen, auf ihren Körper zu hören und bewusster zu entscheiden, was ihr guttut. Die Wechseljahre hätten sie verändert, aber nicht gebrochen.
Wichtige Stütze in dieser Zeit war ihr Ehemann, der sie durch die schwierigen Monate begleitete. Umso weniger Verständnis hat sie für Menschen, die das Thema herunterspielen. Wenn Ärzte oder Partner mit einem lapidaren „Stell dich nicht so an“ reagierten, mache sie das wütend. „Es gibt so viele Frauen, die darunter wirklich leiden“, sagt sie deutlich – und lässt keinen Zweifel daran, wie ernst sie das Thema nimmt.