Seit 2014 spielt Sebastian Ströbel (49) den Markus Kofler in der erfolgreichen ZDF-Serie Die Bergretter. Mit der 18. Staffel, die im Herbst 2026 starten soll, bleibt der Schauspieler weiterhin ein fester Bestandteil der Serie, die besonders für ihre spannenden Bergrettungs-Episoden und die emotionale Tiefe ihrer Figuren bekannt ist. Ströbel, der vier Kinder hat, gewöhnt sich dabei an die extrem frühen Drehzeiten: „Ich stehe manchmal schon um 4:00 Uhr auf“, erzählt er Barbara Schöneberger (51) im Podcast Frühstück bei Barbara. Für ihn gehört die frühe Routine längst zum Alltag, auch wenn er zugibt, dass er von Natur aus ein kleiner Aufschieber ist: „Tief im Inneren bin ich ein Aufschieber. Manchmal denke ich: ‚Ach, eine halbe Stunde länger schlafen, das schadet nicht.‘ Aber das funktioniert bei mir nicht mehr.“
Um diese innere Trägheit zu überwinden, orientiert sich Ströbel an einem ungewöhnlichen Mentor: Günther Jauch (69). Der Moderator von Wer wird Millionär? hat bereits öffentlich erzählt, dass er sich selbst zwingt, Aufgaben sofort zu erledigen. „Das habe ich mir zu Herzen genommen“, erklärt Ströbel. „Wenn ich morgens aufstehe und bereits einiges erledigt habe, dann gibt mir das ein richtig gutes Gefühl. Es ist, als hätte ich die Kontrolle über den Tag.“ Für ihn ist das nicht nur eine Methode, um pünktlich zu den Dreharbeiten zu kommen, sondern auch eine Form der Selbstmotivation, um private Projekte und Verpflichtungen unter einen Hut zu bekommen.

Dennoch räumt er ein: „Das ist mein Laster, wenn etwas nicht klappt, dann regt mich das richtig auf.“ Diese Mischung aus Disziplin und Perfektionismus ist für ihn persönlich ein ständiger Begleiter – sowohl am Set als auch im Familienleben. Trotz seiner vier Kinder schafft es Ströbel, Beruf und Privatleben zu balancieren, auch wenn die Öffentlichkeit wenig Einblick in seine Familie bekommt.
Über sein Privatleben spricht Ströbel nur zurückhaltend. Besonders seine Ehefrau hält er konsequent aus der Öffentlichkeit heraus. „Es gibt fast keine Fotos von uns zusammen bei Events oder auf dem roten Teppich“, sagt der Schauspieler. Er erinnert sich an eine Ausnahme: „Einmal waren wir zusammen unterwegs. Sie ließ sich bezahlen, weil wir Eros Ramazzotti sehen konnten.“ Diese Episode beschreibt er lachend, aber sie zeigt auch, dass er sehr darauf achtet, sein Privatleben zu schützen.

Ströbel beobachtet immer wieder, dass in der Presse Fotos erscheinen, die etwas anderes suggerieren: „Es wird oft gezeigt, wenn ich irgendwo auftauche. Dann heißt es: ‚Sebastian Ströbel mit seiner Frau‘ oder so ähnlich. Meistens sind das die falschen Frauen. Das ist immer sehr lustig.“ Mit dieser humorvollen Distanz nimmt er die Spekulationen der Medien gelassen, ohne dass sie sein Familienleben beeinträchtigen.
Auch wenn seine Frau die Öffentlichkeit meidet, bleibt Ströbel selbst nahbar und offen in Interviews. Er spricht über seinen Alltag, seine Dreharbeiten und die Herausforderungen, die der frühe Arbeitsbeginn mit sich bringt. Dabei betont er, wie wichtig eine klare Trennung zwischen Beruf und Privatleben ist, um seine Familie zu schützen und die Kinder vor unnötiger Aufmerksamkeit zu bewahren.

Für Fans der Bergretter gibt Ströbel zudem einen Ausblick auf die kommenden Episoden. Er verrät, dass die Geschichten emotional dichter werden und die Zuschauer neue Einblicke in die Figuren erhalten. Trotz des Erfolgs und der langen Karriere bleibt er bescheiden und bodenständig: „Ich liebe, was ich tue, aber meine Familie hat immer Priorität.“
Sebastian Ströbel beweist damit, dass man als Schauspieler erfolgreich sein und gleichzeitig sein Privatleben schützen kann. Mit Humor und Gelassenheit nimmt er die Medienberichte über sich selbst, bleibt dabei aber konsequent in der Wahrung seiner persönlichen Grenzen.