Lola Weippert nach plötzlicher Trennung: Warum ihr 30. Geburtstag ganz anders lief als geplant

Für Lola Weippert hätte der Start in ein neues Lebensjahr kaum emotionaler sein können – allerdings nicht im positiven Sinne. Kurz vor ihrem 30. Geburtstag kam es zur Trennung von ihrem Partner, und plötzlich war nichts mehr so, wie sie es sich vorgestellt hatte. Statt gemeinsamer Feier blieb nur eine spürbare Leere.

Eigentlich war alles vorbereitet: ein besonderer Geburtstag auf Mallorca, umgeben von den wichtigsten Menschen in ihrem Leben. Doch eine Person fehlte an diesem Tag schmerzlich. „Plötzlich war meine engste Bezugsperson nicht mehr da“, beschreibt sie den Moment, der für sie alles überschattete.

Dass der Schmerz so tief sitzt, liegt für sie auch an der Intensität der Beziehung. Über ein Jahr waren sie ein Paar, reisten gemeinsam um die Welt und teilten zahlreiche Erlebnisse. Erinnerungen, die nun nachwirken – und gleichzeitig das Gefühl verstärken, dass etwas Entscheidendes fehlt. Noch im Februar hatte sie ihren Partner öffentlich gelobt und über Nähe und Vertrauen gesprochen.

Tagsüber gelingt es ihr, sich durch ihre Arbeit abzulenken. Projekte, Termine, Verpflichtungen – all das hilft, den Fokus zu halten. Doch sobald Ruhe einkehrt, kommen die Emotionen zurück. In den stillen Momenten zu Hause wird die Stille für sie fast unerträglich. Dann sitzt sie auf dem Sofa, kämpft mit den Tränen und sucht Halt bei ihrer Mutter.

Trotz allem ist Lola Weippert nicht allein. Ihr engstes Umfeld steht fest an ihrer Seite und gibt ihr die Unterstützung, die sie gerade braucht. Freunde und Familie helfen ihr, die Angst vor Einsamkeit nicht überhandnehmen zu lassen. Diese Nähe gibt ihr Kraft, auch wenn der Verlust noch spürbar ist.

Interessant ist, dass sich ihr Blick auf die Liebe durch diese Erfahrung verändert hat. Sie glaubt weiterhin an echte Gefühle, ist aber inzwischen überzeugt, dass es im Leben mehr als nur eine große Liebe geben kann. Eine Erkenntnis, die ihr hilft, die Situation einzuordnen.

Auch ein Vergleich mit früheren Beziehungen gibt ihr eine gewisse Perspektive. Dieses Mal blieb ihr zumindest ein schmerzhafter Vertrauensbruch erspart. Untreue hatte sie in der Vergangenheit mehrfach erlebt – etwas, das diesmal nicht der Grund für das Ende war.

Ein schneller Neuanfang kommt für sie derzeit nicht infrage. Stattdessen möchte sie sich bewusst Zeit nehmen, um sich selbst wiederzufinden und ihre Ängste aufzuarbeiten. Dabei setzt sie auch auf therapeutische Unterstützung, um gestärkt aus dieser Phase hervorzugehen.

Öffentlich gemacht hat sie die Trennung erstmals in ihrem Podcast „Schön laut“, den sie gemeinsam mit Vanessa Mai gestartet hat. Dort sprach sie offen darüber, wie unerwartet sich sowohl privat als auch beruflich vieles verändert hat. Neben dem Ende der Beziehung beendet sie auch die Zusammenarbeit mit ihrem langjährigen Manager. Ihr Ex-Partner habe erklärt, dass ihm alles zu viel geworden sei. Für sie bleibt die Überzeugung, dass Gespräche vieles hätten klären können – auch wenn sie wusste, dass nicht alles perfekt war.