Ein Kommentar über Schlager-Fans führte zunächst zu Spannungen zwischen Howard Carpendale und Oliver Welke, doch nun scheint sich der Konflikt zu beruhigen und eine Versöhnung in Aussicht zu sein.
Es sieht ganz danach aus, dass sich der Streit zwischen der deutschen Pop-Ikone Howard Carpendale und dem TV-Moderator Oliver Welke allmählich auflöst. In einem Instagram-Post erklärte Howard Carpendale, dass Oliver Welke am Freitag, dem 1. Mai, versucht habe, die Wogen zu glätten und „ein wenig Frieden“ zu stiften. „Ich denke, das reicht jetzt“, so Carpendale weiter. Es scheint, als sei der Musiker bereit, den Vorfall hinter sich zu lassen und nach vorne zu schauen.
Carpendale, der in der Vergangenheit für seine ausdrucksstarken Auftritte und seinen Charme bekannt ist, erklärte, dass er Oliver Welke zu einem seiner Konzerte im nächsten Jahr nach Frankfurt einladen möchte. „Ich lade Oliver Welke ein, nächstes Jahr zu einem meiner Konzerte in Frankfurt zu kommen. Dann kann er sich selbst ein Bild davon machen, wie mein Publikum wirklich ist“, sagte der 80-Jährige, der dafür bekannt ist, enge Beziehungen zu seinen Fans zu pflegen.
Carpendale sprach auch davon, wie gut der Ticketverkauf für das Konzert in Frankfurt laufe: „Und ich kann schon jetzt die besondere Energie spüren, die entsteht, wenn viele Menschen zusammenkommen und einen Abend erleben wollen, der verbindet und für einen Moment alles andere vergessen lässt.“ Diese positiven Gedanken spiegeln Carpendales optimistische Haltung wider, der stets nach vorn schaut und sich nicht von negativen Erlebnissen aus der Bahn werfen lässt.

Der Streit zwischen Carpendale und Welke war durch einen Witz in der „heute-show“ am 24. April ausgelöst worden. In der Sendung machte Oliver Welke einen Spott über die Fans von Howard Carpendale, was eine heftige Reaktion bei dem Musiker auslöste. In einem Video, das er auf Instagram veröffentlichte, zeigte sich Carpendale enttäuscht: „Ich bin ein wenig enttäuscht. Ich hätte nie gedacht, dass du diese Neigung hast, über Leute herzuziehen, die sich nicht mal wehren können.“ Der Musiker fragte in dem Video weiter: „Bist du verrückt? Warst du schon mal bei einem meiner Konzerte? Hast du überhaupt eine Ahnung, wovon du redest?“
Oliver Welke reagierte später auf die Kritik und versuchte, den Vorfall zu erklären. Er sagte, dass das Thema der Sendung „KI“ war und in einem Clip ein Pflege-Roboter einen schlechten Witz erzählt. „Danach habe ich versucht, ihn mit einem noch schlechteren zu toppen – was auch geklappt hat“, erklärte Welke. Er gab auch zu, dass das Produktionsteam einen prominenten Popsänger benötigte, um den Gag zu vollenden – und da sei die Wahl auf Howard Carpendale gefallen, weil „ihn fast jeder kennt“.

In der neuesten Folge der „heute-show“ ging Oliver Welke noch einmal auf den Vorfall ein und versuchte, sich zu versöhnen. In Bezug auf Howard Carpendales Fans sagte er: „Sehr anständige Menschen übrigens, die eigentlich wunderbar riechen. Frieden.“ Gleichzeitig räumte er ein, dass es sich bei dem Witz um „einen sehr dummen, unnötigen alten Witz“ gehandelt habe. Diese entschuldigenden Worte könnten ein weiterer Schritt in Richtung Versöhnung sein.
Mit diesen öffentlichen Aussagen beider Parteien scheint der Konflikt nun in die Phase der Klärung und Versöhnung einzutreten. Howard Carpendale zeigt sich versöhnlich und bereit, den Vorfall hinter sich zu lassen. Oliver Welke, der den Witz in einem humorvollen Kontext gemacht hatte, scheint ebenfalls seine Fehler einzusehen und entschuldigt sich für die unnötige Provokation. Es bleibt abzuwarten, ob die beiden sich tatsächlich in Zukunft bei einem gemeinsamen Projekt wiederfinden oder ob die Versöhnung das Ende eines kurzen Streits markiert.