Barbara Schöneberger zeigt sich auf YouTube gerade so entspannt wie selten. Auf ihrem Kanal „Barbara – Schöneberger wird’s nicht“ nimmt die 52-Jährige ihre Fans mit in ihren Alltag und präsentiert sich dabei deutlich ungeschminkter als auf großen TV-Bühnen. Kein perfekter Gala-Look, kein überinszenierter Auftritt – stattdessen Sweatshirt, lockere Stimmung und Haare, die einfach mal so aussehen dürfen, wie sie gerade aussehen.
Genau das sorgte allerdings schnell für Gesprächsstoff. Denn vielen Zuschauern fiel auf, dass Barbara mit sichtbaren grauen Ansätzen zu sehen war. Was für die Moderatorin offenbar einfach ein natürlicher Moment war, wurde in den Kommentaren sofort zum großen Thema.
In einem Instagram-Reel nahm Barbara die Reaktionen nun selbst aufs Korn. Sie erzählte, dass sich ein auffällig großer Teil der Fragen nur um ihre Haarfarbe gedreht habe. „Out of 800 questions, 500 were about my hair color“, scherzte sie. Damit machte sie sehr deutlich, wie absurd sie den Wirbel um ihre Ansätze findet.
Doch Barbara wäre nicht Barbara, wenn sie darauf beleidigt oder verkrampft reagieren würde. Stattdessen lieferte sie die Antwort auf ihre ganz eigene Art: mit Humor, Selbstironie und frisch gefärbten Haaren. Direkt nach dem Friseurbesuch zeigte sie sich wieder mit perfekt gestyltem Blond.
In dem Video sagte sie singend und gut gelaunt: „No, I just went to the hairdresser!“ Eine klare Antwort auf alle, die schon vermutet hatten, sie wolle ihre grauen Haare dauerhaft herauswachsen lassen.

Auch den neuen YouTube-Rummel nahm sie dabei charmant auf die Schippe. Sie meinte, seit sie jetzt auf YouTube sei, müsse sie natürlich immer schick aussehen. Schließlich werde man ständig auf der Straße angesprochen. Dann legte sie noch einen typischen Barbara-Satz nach: „Ah, here comes the next one…“
Mit dieser Reaktion zeigte sie einmal mehr, warum viele sie für ihre Schlagfertigkeit mögen. Statt sich von Kommentaren über ihr Aussehen unter Druck setzen zu lassen, drehte sie den Moment einfach in einen kleinen Witz um. Der ganze Aufruhr um ihren Haaransatz bekam dadurch genau die Portion Leichtigkeit, die man von ihr kennt.
Trotzdem ließ Barbara keinen Zweifel daran, wie sie selbst zu dem Thema steht. Unter dem Video stellte sie klar: „No, I don’t intend to have grey hair permanently.“ Damit ist die Sache für sie offenbar erledigt. Natürlichkeit ja – aber graue Haare auf Dauer sind derzeit nicht ihr Plan.

Auch in ihren YouTube-Videos bleibt Barbara Schöneberger ihrem Stil treu. Sie erzählt offen aus ihrem Leben, nimmt sich selbst nicht zu ernst und spricht auch über unangenehme Situationen. In einem Video berichtet sie sogar davon, wie sie einmal von einer Kollegin übel beleidigt wurde – und wie sie darauf auf ihre ganz eigene Weise reagierte.
Am Ende zeigt dieser kleine Haar-Wirbel vor allem eines: Barbara Schöneberger kann auch aus grauen Ansätzen eine kleine Unterhaltungsshow machen. Sie muss sich nicht erklären, tut es aber trotzdem – und zwar so trocken und selbstbewusst, dass die Diskussion fast schon wieder ihr gehört.