Sarah Engels startet mit Sorgen in die ESC-Woche: Erst der Koffer, dann der Körper

Für Sarah Engels hätte der Start in Wien wohl deutlich ruhiger laufen können. Die Sängerin kam am Mittwoch, dem 6. Mai, in Österreich an, wo für sie die entscheidende Phase rund um den Eurovision Song Contest beginnt. Doch direkt nach der Landung gab es schon den ersten Schreckmoment: Ihr Koffer war verschwunden.

Gerade dieses Gepäckstück war besonders wichtig, denn darin befanden sich alle Bühnenlooks für den ESC. Für Sarah Engels war das also kein gewöhnliches Reiseproblem, sondern ein echter Stressfaktor kurz vor einem großen Auftritt. Nach ihrer Ankunft erklärte sie, dass die Airline ihren Koffer mit all ihren Kostümen und Outfits für Eurovision nicht finden könne. Trotzdem versuchte sie, die Situation mit Humor zu nehmen, und meinte sinngemäß: Falls sie am Ende im Schlafanzug auftreten müsse, solle man es ihr bitte nicht übelnehmen.

Am Donnerstag gab es dann endlich Entwarnung. Der vermisste Koffer tauchte wieder auf und sollte der Sängerin in Wien übergeben werden. Damit war zumindest dieses Problem gelöst: Die 33-Jährige muss bei ihren ESC-Terminen nicht improvisieren und kann auf ihre geplanten Outfits zurückgreifen.

Auch die Airline äußerte sich zu dem Vorfall. Ein Sprecher erklärte, man bedauere sehr, dass Sarah Engels zunächst ohne ihr Gepäck angekommen sei. Man könne gut nachvollziehen, dass so eine Lage gerade vor einem wichtigen Auftritt frustrierend sei. Gleichzeitig sei der Koffer schnell gefunden und nach Wien gebracht worden.

Die Erleichterung dürfte bei Sarah Engels groß gewesen sein. Schließlich geht es in Wien nicht um irgendeinen kleinen Termin, sondern um einen der wichtigsten Musikmomente ihrer Karriere. Mit ihrem ESC-Song „Fire“ will sie auf der großen Bühne überzeugen, und dafür muss in diesen Tagen eigentlich alles stimmen.

Doch kaum war das Koffer-Problem gelöst, kam schon die nächste Sorge dazu. Dieses Mal ging es nicht um Kleidung oder Organisation, sondern um ihre Gesundheit. Nur wenige Stunden vor ihrer ersten Probe meldete sich Sarah Engels mit einem Update, das viele Fans aufmerksam machte.

In einer Instagram-Story schrieb die Sängerin, dass es ihr nicht gut gehe. Ihre Worte klangen ernst: Sie fühle sich völlig schlapp. Direkt danach bat sie ihre Community um Hilfe und suchte in Wien nach einem Physiotherapeuten oder Chiropraktiker.

Dazu zeigte Sarah Engels auch, womit sie sich gerade selbst zu helfen versucht. Sie veröffentlichte ein Foto von Wärmepflastern und einer Flasche mit Flüssigkeit für Muskeln und Gelenke. Dadurch wurde klar: Kurz vor dem wichtigen ESC-Auftakt hat sie offenbar mit körperlichen Beschwerden zu kämpfen.

Der Zeitpunkt ist denkbar ungünstig. Ihre erste Probe auf der ESC-Bühne in der Wiener Stadthalle war für Donnerstag um 15 Uhr angesetzt. Dort muss sie sich mit Bühne, Technik, Abläufen und Performance vertraut machen. Eine weitere Probe ist für den 9. Mai ebenfalls um 15 Uhr geplant.

Für Sarah Engels beginnt damit eine besonders intensive Woche. Vor dem eigentlichen Showstart stehen in Wien zahlreiche Termine an. Die beiden Halbfinals finden am Dienstag, dem 12. Mai, und Donnerstag, dem 14. Mai, statt. Das große Eurovision-Finale folgt am Samstag, dem 16. Mai.

Die frühere Zweitplatzierte von „Deutschland sucht den Superstar“ muss nun gleich mehrere Herausforderungen meistern. Erst das verschwundene Gepäck, dann die gesundheitlichen Probleme – ihr Start in die ESC-Zeit war deutlich turbulenter, als sie es sich wahrscheinlich gewünscht hätte.

Trotz allem steht fest: Sarah Engels hat ihren Koffer zurück, ihre Bühnenoutfits sind gerettet. Jetzt kommt es darauf an, dass sie körperlich schnell wieder fit wird, damit sie mit „Fire“ genau so auf der Bühne stehen kann, wie sie es geplant hat.