Anna-Maria Ferchichi spricht über eine unangenehme Kontrolle: „Das war nicht in Ordnung“

Anna-Maria Ferchichi hat eine Begegnung mit der Polizei bis heute nicht vergessen. Gemeinsam mit Bushido sprach sie offen über Situationen, die beide als unangenehm und belastend erlebt haben. Besonders ein Vorfall nach einem Parkverstoß sitzt der achtfachen Mutter noch immer tief in den Knochen.

Bushido erinnerte sich in dem Gespräch zunächst an eine frühere Kontrolle, bei der er seinen Führerschein verlor. Rückblickend sieht der Rapper die Sache sehr kritisch. Für ihn steht fest, dass die Situation damals nicht einfach nur zufällig eskalierte. Er sagte klar: „Das war auf jeden Fall von der Polizei provoziert.“

Doch noch emotionaler wurde es, als Anna-Maria von ihrer eigenen Erfahrung erzählte. Sie schilderte eine Kontrolle, die nach einem falsch geparkten Auto begann und für sie schnell eine persönliche Note bekam. Aus ihrer Sicht ging es plötzlich nicht mehr nur um einen Verkehrsverstoß, sondern darum, mit wem sie verheiratet ist.

Anna-Maria erzählte, dass sie damals im Schnee aus dem Auto steigen musste, obwohl kleine Kinder im Wagen saßen. Der Moment habe sich für sie besonders unangenehm angefühlt, weil die Beamten offenbar gesehen hätten, auf wen das Fahrzeug zugelassen war: auf Bushido. Damit sei für sie sofort klar gewesen, dass sie als seine Ehefrau wahrgenommen wurde.

Gerade dieser Punkt machte die Situation für sie so verletzend. Sie erinnerte sich: „Ich hatte auch mal so eine Begegnung mit der Polizei, als ich falsch geparkt habe. Die haben mich bei Schnee aus dem Auto geholt mit kleinen Kindern drin, als die gesehen haben, auf wen das Auto zugelassen ist – auf dich. Das heißt, ich bin deine Frau.“

Nach der Kontrolle brach bei ihr offenbar alles heraus. Anna-Maria berichtete, dass sie zu Hause geweint habe. Sie habe sich diskriminiert gefühlt und sogar den Wunsch gehabt, ihren Mädchennamen wieder anzunehmen. Für sie war der Vorfall nicht nur eine normale Kontrolle, sondern ein Moment, in dem sie sich unfair behandelt fühlte.

Besonders ein Satz soll ihr bis heute im Gedächtnis geblieben sein. Nach ihrer Erinnerung habe ein Polizist gesagt: „Ich hoffe, ihr Mann behandelt Sie besser.“ Anna-Maria empfindet diese Bemerkung noch immer als klare Grenzüberschreitung. Sie bezeichnete den Kommentar als „wirklich frech und übergriffig“.

Dabei macht sie keinen Hehl daraus, dass Bushido früher selbst Situationen provoziert habe. Das räumt sie offen ein. Trotzdem ist sie der Meinung, dass Polizisten anders auftreten müssen. Für Anna-Maria gibt es hier eine klare Grenze: Auch wenn ihr Mann damals für Reibung gesorgt habe, seien die Beamten verpflichtet gewesen, sich normal zu verhalten.

Genau das sei aus ihrer Sicht nicht passiert. Die Mutter von acht Kindern erklärte, die Polizei habe damals „die maximale Macht, die sie haben“, ausgenutzt. Der Grund für diese Behandlung lag für sie auf der Hand: Sie sei nicht einfach als Fahrerin kontrolliert worden, sondern als Frau von Bushido.

Damit wird deutlich, wie stark der Vorfall Anna-Maria Ferchichi bis heute beschäftigt. Für sie war es kein kleines Ärgernis nach einem Parkverstoß, sondern ein Erlebnis, das sie persönlich traf. Der Gedanke, wegen ihres Namens und ihrer Ehe anders behandelt worden zu sein, lässt sie offenbar nicht los.

In ihrem gemeinsamen Podcast sprechen Anna-Maria Ferchichi und Bushido ohnehin ohne große Zurückhaltung über persönliche Themen. Auch Pietro Lombardi wurde in dem Gespräch offen angesprochen. Doch die Schilderung der Polizeikontrolle zeigt besonders klar, wie emotional manche Erlebnisse aus der Vergangenheit für das Paar noch immer sind.