Evelyn Burdecki will weniger Zucker: So geht sie jetzt ihren neuen Weg an

Evelyn Burdecki geht derzeit durch eine Phase, die sie selbst spürbar fordert. Vor einigen Wochen bekam die 37-Jährige die Diagnose Fettleber. Seitdem versucht die TV-Bekanntheit, ihren Alltag umzustellen und vor allem Zucker deutlich zu reduzieren. Doch genau das fällt ihr offenbar schwerer, als viele denken.

Online bekam Evelyn dafür zuletzt nicht nur Unterstützung. In ihrer Instagram-Story zeigte sie, dass einige Kommentare ziemlich hart ausfielen. Unter anderem wurde ihr vorgeworfen, sie esse ständig und ihre Fettleber werde so nie verschwinden. Solche Reaktionen gingen nicht spurlos an ihr vorbei, doch Evelyn machte klar: Ganz so einfach ist die Sache nicht.

An ihre Follower richtete sie eine direkte Botschaft. „An alle Sessel-Ärzte in meinen DMs: Eine Fettleber verschwindet leider nicht mit Brokkoli und zwei Sit-ups. Ich kümmere mich darum, ich habe einen Plan und ich gebe mein Bestes“, erklärte sie. Damit stellte sie klar, dass sie die Diagnose ernst nimmt, auch wenn der Weg für sie nicht leicht ist.

Um ihre Gelüste besser in den Griff zu bekommen, setzt Evelyn aktuell auch auf Bewegung. Sport soll ihr helfen, den Drang nach Süßem zu kontrollieren und neue Routinen aufzubauen. Denn Zucker bleibt für sie eine große Schwäche. Der Verzicht darauf ist für die frühere „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“-Gewinnerin offenbar eine echte Herausforderung.

Nun will Evelyn einen weiteren Schritt gehen. Sie plant eine Zucker-Hypnose und möchte dafür einen Hypnotiseur in Berlin besuchen. Ihre Fans sollen diesen Weg mitverfolgen können. „Wir treffen uns in Berlin, und ich nehme euch mit. […] Ich weiß nicht, ob es klappt, aber ich hoffe es“, erzählte sie in ihrer Story.

Die Hypnose soll ihr dabei helfen, ihr Verlangen nach Zucker zu reduzieren. Dafür muss Evelyn allerdings auch ihre Ernährung weiter verändern. Ob eine solche Behandlung bei jedem funktioniert, ist nicht sicher, denn der Erfolg kann von Mensch zu Mensch unterschiedlich ausfallen. Evelyn scheint dennoch bereit zu sein, es zu versuchen.

Körperliche Beschwerden hat sie aktuell nicht. Trotzdem weiß sie, dass sie wegen der Fettleber einiges anpassen muss. Die Diagnose selbst hatte sie im März zunächst sehr mitgenommen. Damals erzählte sie offen, wie sehr sie der Befund erschreckt habe. „Als sie das gesagt haben, wurde mir sofort schwindelig und übel. Ich wollte weinen“, sagte sie damals.

Evelyn betonte aber auch, dass die Ursache nicht nur mit ihrer Ernährung zusammenhängt. Sie erklärte, dass auch genetische Faktoren eine Rolle spielen würden. „Es hat auch etwas mit Genetik zu tun. Ich habe einfach Pech“, sagte sie. Trotzdem bleibt der Zucker für sie ein Thema, an dem sie arbeiten muss.

Jetzt wirkt Evelyn entschlossen, ihre Gesundheit Schritt für Schritt in den Griff zu bekommen. Sie zeigt nicht nur die schönen Seiten, sondern auch Unsicherheit, Druck und kleine Rückschläge. Genau das macht ihre Geschichte für viele so nahbar: Sie kämpft nicht perfekt, aber sie kämpft weiter.