Lisa Straube spricht über den schlimmsten Moment ihres Lebens

Lisa Straube hat über einen Verlust gesprochen, der kaum in Worte zu fassen ist. Im September 2025 brachte die Reality-Bekanntheit ihren zweiten Sohn Xavi zur Welt. Für sie und ihren Partner Furkan „Akka“ Akkaya sollte mit dem kleinen Jungen ein neues Familienglück beginnen.

Xavi kam am 18. September 2025 gesund zur Welt. Lisa Straube, 25, und Akka, 26, freuten sich über ihr Baby und das Leben als Familie. Doch nur viereinhalb Monate später wurde alles anders.

Im Februar 2026 wollte Akka seinen kleinen Sohn am Morgen wecken. Doch als er zu Xavi ging, merkte er sofort, dass etwas nicht stimmte. Kurz darauf musste er Lisa die Nachricht überbringen, die ihr Leben für immer veränderte.

Lisa erinnerte sich später an diesen Moment. Akka sei allein nach unten gekommen, habe die Tür zum Wohnzimmer geöffnet und sie angesehen. „Er schaute durch mich hindurch und sagte: ‚Xavi ist tot‘“, erzählte sie in der Talkshow „Deep und Deutlich“.

Für Lisa war dieser Augenblick wie ein kompletter Zusammenbruch. Sie beschrieb, wie plötzlich alles schwer wurde. „Es war, als hätte mir jemand mit einem Hammer auf den Kopf geschlagen. Alles wurde schwarz. Tief in mir drin habe ich gespürt: Er hat recht“, sagte sie.

In der Sendung sprachen Lisa und Akka auch über den plötzlichen Kindstod. Beide wirkten sichtbar bewegt, als sie schilderten, wie sie die ersten Minuten nach dem Fund erlebt haben.

Akka erinnerte sich an das „eiskalte“ Bein seines vier Monate alten Sohnes. Lisa erzählte, wie sie am kleinen Bettchen stand und sofort spürte, dass ihr Baby nicht mehr so war, wie sie es kannte.

„Ich zog mich am Bettchen hoch und sah sofort: Das ist nicht mein Kind. Ich habe ihn nicht erkannt. Es war nur noch eine leere Hülle. Ich habe begriffen, dass mein Baby weg ist“, sagte sie.

Danach brach alles aus ihr heraus. Lisa nahm Xavi in die Arme und lief nach draußen. Vor dem Haus legte sie sich auf den Boden und schrie. In ihrer Verzweiflung richtete sie ihre Worte an Gott und fragte, warum ihr Baby genommen wurde.

Auch Akka kämpfte schwer mit dem Verlust. Für ihn war besonders belastend, dass er der letzte Mensch war, der Xavi gesehen hatte, und zugleich der Erste, der ihn am Morgen fand. Er sagte, diese Erfahrung habe ihn innerlich aufgefressen.

Trotz dieser Tragödie versuchten Lisa und Akka weiterzumachen. Eine große Stütze war dabei ihr Sohn Emilio. Für Lisa wurde er zu dem Menschen, der sie immer wieder zurück ins Leben holte.

„Emilio ist der Hauptgrund, der uns jedes Mal wieder auf den Boden zurückgeholt hat“, sagte Lisa. Ohne ihn hätte sie es nicht geschafft. „Er hat mein Leben gerettet“, erklärte sie offen.

Trotzdem verschweigt Lisa nicht, dass der Schmerz bleibt. Es gebe Phasen, in denen sie und Akka wieder tief fallen. Die Erinnerungen würden nie verschwinden, und es werde immer weh tun.

Doch Lisa versucht, mit diesem Schmerz zu leben. Sie weiß, dass nichts diesen Verlust ungeschehen machen kann. Aber sie spricht darüber, weil Xavi ein Teil ihrer Familie bleibt — und weil sein Name nicht vergessen werden soll.