Während Gleichaltrige noch über Partys und Städtereisen sprechen, leben Cheyenne Ochsenknecht und Nino Sifkovits seit Jahren einen völlig anderen Alltag. Mit ihren beiden Kindern wohnen sie auf einem Bauernhof in Österreich, umgeben von Rindern, Schweinen und Hühnern. Der Hof, der einst Ninos Vater Gerald gehörte, ist längst Familienmittelpunkt geworden – und genau dieses Leben zeigen sie in ihrer Reality-Show Unser Hof mit Cheyenne und Nino – Neue Stallgeschichten, die seit dem 20. Januar bei Sky und WOW zu sehen ist.
Ihre Kinder Mavie und Matteo wachsen mitten im Hofgeschehen auf. Tiere gehören für sie ganz selbstverständlich zum Alltag. Cheyenne betont, wie wichtig ihr klassische Werte sind: Respekt, Dankbarkeit und ein bewusster Umgang mit Lebensmitteln. Die Kinder sind bei Tierarztbesuchen dabei, erleben Fütterungen und sogar Geburten. Alles wird erklärt, nichts beschönigt. Für Cheyenne gehört Ehrlichkeit zur Erziehung genauso wie Konsequenz.
Im Familienalltag sind die Rollen klar verteilt. Cheyenne gibt offen zu, der strengere Part zu sein. Regeln sind für sie nicht verhandelbar. Nino ist oft lange draußen bei den Tieren, deshalb genießt er die gemeinsame Zeit mit den Kindern etwas lockerer. Trotzdem ziehen beide an einem Strang. Diskussionen gibt es, aber kein Chaos. Sie machen vieles bewusst langsamer und ohne künstlichen Druck.
Besonders konsequent sind sie beim Thema Medien. Tablets, Handys oder dauerhaftes Fernsehen gibt es nicht. Videos sind nur erlaubt, wenn die Kinder morgens und abends Zähne putzen. Sonntags darf es ausnahmsweise einen gemeinsamen Film geben – mit festen Ritualen und klaren Grenzen. Schlafenszeiten werden eingehalten, beim Essen bleibt man sitzen, bis man fertig ist. Für Cheyenne ist das keine Strenge, sondern Struktur.

Auch beim Thema Familienplanung sind sie ehrlich. Der Wunsch nach einer großen Familie ist da, doch gesundheitliche Risiken nach der Geburt von Matteo bremsen sie aktuell aus. Für den Moment fühlen sich vier Wände, zwei Kinder und ein voller Hof genau richtig an. Alles andere soll kommen, wenn die Zeit passt – ohne Druck, aber mit offenen Gedanken.