Natascha Ochsenknecht (61) spricht offen über eine schwierige Zeit in ihrem Leben: die Phase, als sich ihr jüngster Sohn Jimi Blue (34) von ihr abwandte. In einem Interview mit BUNTE.de verrät sie, wie sie mit dieser heiklen Situation umging und was ihr geholfen hat, diese schwere Zeit zu überstehen. „Meine Kinder sind erwachsen, ich lasse die sowieso machen“, sagt sie mit nüchternem Blick. Doch auch für Eltern von erwachsenen Kindern gibt es Situationen, die sie an ihre Grenzen bringen. „Natürlich gibt es Phasen, in denen sich Kinder in eine andere Richtung entwickeln. Das hatten wir ja schon mal mit Jimi“, so Natascha, die von einer besonders schmerzhaften Zeit spricht.
Der Streit, der beinahe die Familie zerstörte, wurde jedoch überwunden. Im Januar 2025 fand eine Versöhnung statt, als Jimi Blue nach seiner Trennung von Laura-Maria Geissler den ersten Schritt zur Annäherung machte. Kurz darauf kehrte er auch wieder in die Familienserie „Diese Ochsenknechts“ zurück. Auch nach seiner Verhaftung im Juni 2025 stand seine Mutter ihm zur Seite, und das Verhältnis zwischen den beiden ist heute wieder gut.

Für Natascha Ochsenknecht war es ein Lernprozess, als Mutter loszulassen und ihrem Sohn die Freiheit zu geben, die er brauchte. „Man muss sein Kind laufen lassen und in Ruhe lassen. Und es bringt nichts, zu hinterfragen, warum und wieso“, sagt sie heute. Statt zu kontrollieren, setzte sie auf Vertrauen und Geduld. „Ich glaube immer an das Gute und daran, dass sich Dinge manchmal auch von selber regeln, wenn man nur Geduld hat.“
In dieser schwierigen Zeit konnte sie sich zwar an Freunde und Familie wenden, doch die Entscheidung, Jimi in Ruhe zu lassen, traf sie allein – „Ich habe mich nicht beeinflussen lassen, sondern auf mein Bauchgefühl gehört.“ Auch wenn das bedeutete, eigene Gefühle zurückzustellen, wusste sie, dass ihr Sohn seine Erfahrungen selbst machen musste. „Ob mir das wehtut, tut in dem Moment nichts zur Sache. Er musste seine Erfahrungen machen.“


Viele Eltern, die ähnliche Erfahrungen gemacht haben, haben sich bei Natascha Ochsenknecht gemeldet, berichtet sie. „Die sind daran kaputtgegangen, weil sie versucht haben, alles zu kontrollieren“, erzählt sie und betont, dass es wichtig sei, Vertrauen in das Kind zu setzen und nicht ständig nachzuhaken. „Dann wird das nix“, sagt sie bestimmt. Ihre Geduld und ihr Vertrauen in die Situation haben sich letztendlich ausgezahlt, und heute ist sie froh, dass sich ihre Familie wieder versöhnt hat.
Ab heute startet Natascha Ochsenknecht ihren neuen Podcast „Wondermom“, in dem sie weitere Einblicke in ihr Leben und ihre Erfahrungen als Mutter gibt.