Auf dem Eis ein Team – im Leben ein anderer Mann: Minerva Hases Liebesgeheimnis

Wenn am Freitag, dem 6. Februar 2026, in Italien die Olympischen Winterspiele starten, richtet sich der Blick vieler Fans auch auf Minerva Hase. Gemeinsam mit Nikita Wolodin zählt sie im Eiskunstpaarlauf zu den deutschen Medaillenhoffnungen. Das Duo hat in den vergangenen Jahren konstant abgeliefert, zuletzt mit dem EM-Titel 2025 – und will nun auch olympisch angreifen.

Auf dem Eis ist das Vertrauen zwischen den beiden enorm. Seit drei Jahren stehen sie zusammen im Paarlauf, nachdem Minerva lange nach dem passenden Partner gesucht hatte. Ihre Entscheidung fiel klar aus. Entweder Nikita – oder niemand. Schon zuvor sammelte sie große Erfolge, begann als Fünfjährige in Berlin mit dem Eiskunstlauf, wurde mehrfach deutsche Meisterin und war bereits 2022 bei den Winterspielen dabei. Jetzt soll der nächste große Schritt folgen.

Privat jedoch schlägt Minervas Herz nicht für ihren Eispartner. Abseits der Trainingshallen ist ein anderer Mann an ihrer Seite. Die Berlinerin ist seit Mitte 2019 mit Jonas Mattisseck zusammen, der als Profi für Alba Berlin in der Bundesliga spielt. Zwei Leistungssportler, zwei unterschiedliche Welten – und dennoch ein eingespieltes Team.

Kennengelernt haben sich die beiden während der Schulzeit an der Sportschule Hohenschönhausen in Berlin. Viel Kontakt gab es damals nicht, nur einen gemeinsamen Kurs. Erst nach dem Abschluss wurde aus Bekanntschaft mehr. Seitdem begleiten sie sich gegenseitig durch ihre Karrieren. Jonas verpasst nach Möglichkeit keinen Wettkampf seiner Freundin, Minerva wiederum schaut bei seinen Spielen vorbei, wann immer ihr Trainingsplan es zulässt.

Dass sie sich durch ihre sportlichen Verpflichtungen nicht ständig sehen können, nehmen beide in Kauf. Die Unterstützung bleibt – auch aus der Ferne. Auf Instagram teilen sie immer wieder gemeinsame Momente, Reisen und ruhige Augenblicke zwischen Training, Wettkampf und Saisonstress.

Einen persönlichen Einblick gewährte Minerva zuletzt auch im Fernsehen. In der ARD-Quizshow Wer weiß denn sowas? verriet sie, dass Freunde und Familie sie liebevoll „Minni“ nennen. Ein Spitzname, der zeigt, wie bodenständig die 26-Jährige trotz olympischer Ambitionen geblieben ist.

Auf dem Eis vertraut sie Nikita Wolodin blind. Im Leben setzt sie auf Jonas Mattisseck. Zwei starke Partnerschaften – jede auf ihre Weise entscheidend für ihren Weg nach ganz oben.