„Mein sicherer Ort ist weg“: Melissa Damilia nimmt Abschied von Bubsi

Zehn Jahre an ihrer Seite – und jetzt ist da plötzlich diese Leere. Melissa Damilia muss den Verlust ihres geliebten Hundes Bubsi verkraften. Auf Instagram teilte der Realitystar einen bewegenden Abschiedspost und ließ ihre Community an einem der schwersten Momente ihres Lebens teilhaben.

Der Vierbeiner war ein ganz selbstverständlicher Teil ihres Alltags. Beim Zähneputzen lag er auf der Badematte und wartete geduldig. Auf dem Sofa beim Fernsehen kuschelte er sich zu ihr. Selbst im Auto war Bubsi immer mit dabei. „Und zum ersten Mal in meinem Leben fühle ich mich wirklich verloren und auch allein“, schrieb Melissa offen. Zehn Jahre mit ihm seien das Schönste gewesen, was sie erleben durfte – und trotzdem viel zu kurz.

In ihrem Post wünschte sie sich, dass Bubsi nun „dort oben“ frei laufen könne. Ohne Schmerzen, ohne Einschränkungen. So leicht, wie er es verdient habe.

Nur wenige Tage später meldete sich die Influencerin erneut bei ihren Followern. Die vielen Nachrichten voller Mitgefühl hätten sie tief berührt. Gleichzeitig versuchte sie zu erklären, warum sie die Trauer so überwältigt. „Er hat mich zehn Jahre begleitet. Zehn Jahre Alltag, zehn Jahre Konstante“, sagte sie. Diese Beständigkeit sei jetzt einfach weg.

Die vergangenen Tage habe sie sich bewusst zurückgezogen, um alles zu verarbeiten. Eigentlich wollte sie sich nicht mehr weinend zeigen. Doch sie merkte schnell, dass Trauer sich nicht kontrollieren lässt. „Trauer ist nicht ordentlich und nicht planbar“, schrieb sie ehrlich. Diese Wellen gehörten dazu. Vielleicht könne ihre Offenheit auch anderen helfen, die gerade Ähnliches durchmachen.

Für Melissa war Bubsi nie „nur“ ein Haustier. In schwierigen familiären Zeiten sei er ihr Anker gewesen. „Er war in all dem einfach mein sicherer Ort. Meine Routine. Mein Halt“, formulierte sie es. Gerade diese kleinen, alltäglichen Momente fehlen ihr nun besonders.

Sie denkt daran, wie er sich unter ihren Stuhl stellte, damit sie ihm mit dem Fuß den Bauch kraulen konnte. Oder wie er abends selbstverständlich vor dem Bett stand – als würde er sie daran erinnern, dass es Zeit zum Schlafen ist. Solche Szenen sind es, die jetzt besonders schmerzen.