Mit Fotos, die sie mit sichtbaren Kratzern und Blessuren im Gesicht zeigten, sorgte Sarah Harrison zunächst für große Besorgnis bei ihren Followern. Die 34-Jährige wirkte auf den ersten Blick schwer verletzt. Doch kurz darauf meldete sie sich selbst zu Wort – und gab Entwarnung.
In ihrer Instagram-Story erklärte die Influencerin ruhig, wie es zu dem Unfall gekommen war. Sie erinnerte an eine Szene auf einem Spielplatz, bei der eine Katze besonders verspielt gewesen sei. Das Tier sei herumgesprungen und habe sofort die Verfolgung aufgenommen, wenn man weggelaufen sei. Genau das habe sie ihren Kindern demonstrieren wollen.

Allerdings war nicht die Katze für die Verletzungen verantwortlich. Sarah erzählte, dass sie beim Laufen einen Moment lang nicht nach vorne geschaut habe. Sie habe sich nach dem Tier umgedreht, dann wieder auf den Weg geblickt – und dabei einen über den Gehweg ragenden Baum übersehen. Im nächsten Augenblick sei sie dagegen gelaufen und zu Boden geschleudert worden. Trotz des Schrecks betonte sie: Es gehe ihr gut.
Für ihre Kinder gibt Sarah oft alles – und das bedeutet in ihrem Alltag vor allem viel Energie. Mit drei Töchtern, die altersmäßig nah beieinanderliegen, ist bei ihr zu Hause selten Ruhe angesagt. Schon im vergangenen Jahr hatte sie in einer Fragerunde offen eingeräumt, dass ihr Familienleben alles andere als entspannt sei. Es gehe laut, wild und chaotisch zu, manchmal auch anstrengend.

Gleichzeitig machte sie immer deutlich, dass sie ihre Rolle als Mutter liebt. Auch wenn ihre Kinder sie gelegentlich an ihre Grenzen bringen, sei das Muttersein für sie das Schönste überhaupt. Vieles davon spiele sich jedoch abseits der Kamera ab. Sie teile bewusst nicht jeden Moment mit ihrer Community.
Dennoch bindet sie ihre Follower regelmäßig in ihr Leben ein – und stößt damit nicht immer auf Zustimmung. Im vergangenen Jahr sorgte sie für Diskussionen, weil sie ihrer ältesten Tochter Mia nur einen kleinen Haarschnitt erlaubte, obwohl das Mädchen sich kürzere Haare gewünscht hatte. Sarah erklärte damals, Kinder müssten sich bei solchen Entscheidungen langsam herantasten. Einige kritisierten sie dafür als zu vorsichtig, andere zeigten Verständnis. Am Ende war Mia mit dem Ergebnis zufrieden.
Auch diesmal zeigt sich: Sarah Harrison geht offen mit Missgeschicken um – und nimmt ihre Community mit, selbst wenn es um blutige Kratzer im Gesicht geht.