Oliver Pocher geht erneut frontal auf Stefan Raab los – und dieses Mal spart er nicht im Geringsten mit Kritik. In einem aktuellen Podcast-Auftritt nimmt der Comedian kein Blatt vor den Mund und rechnet offen mit dem TV-Comeback seines langjährigen Rivalen ab.
Im Gespräch im Podcast „Tomorrow – Business. Stars. Lifestyle“ macht Pocher sofort klar, wie er die Rückkehr von Raab bei RTL bewertet. Für ihn steht fest: Dieses Comeback ist aus seiner Sicht ein kompletter Fehlschlag. Woche für Woche, so seine deutliche Aussage, schade sich Raab nur noch mehr selbst.
Besonders stößt Pocher auf, dass Raab seine einstige Entscheidung, sich komplett aus dem Fernsehen zurückzuziehen, einfach über Bord geworfen habe. Für ihn wirkt das wie ein Bruch mit allem, wofür der Entertainer früher stand. Die Konsequenz: ein Image, das aus seiner Sicht zunehmend bröckelt.
Auch die Inhalte der neuen Shows nimmt Pocher ins Visier. Für ihn fehlt es an frischen Ideen – stattdessen sieht er alte Konzepte, die längst nicht mehr funktionieren. Das, was früher vielleicht noch gezündet hat, wirke heute schlicht überholt und könne das Publikum nicht mehr überzeugen.
Finanzielle Gründe lässt Pocher ebenfalls nicht gelten. Er stellt klar, dass Geld für jemanden wie Raab kein überzeugendes Argument sein sollte, um zurück auf die große Bühne zu gehen. Der Unterschied zwischen weiteren Millionen sei für ihn kein Grund, sich erneut ins Rampenlicht zu stellen.

Sein Fazit fällt entsprechend hart aus: In den vergangenen Jahren habe kaum eines von Raabs Projekten wirklich nachhaltig funktioniert. Für Pocher bleibt es bei einzelnen kurzfristigen Erfolgen – gefolgt von einer langen Liste an Formaten, die schnell wieder verschwanden.
Auslöser für diese deutlichen Worte ist Raabs Rückkehr ins Fernsehen im September 2024. Formate wie „Du gewinnst hier nicht die Million“ oder „Die Stefan Raab Show“ sorgten zwar für Aufmerksamkeit, wurden jedoch von Kritikern und Zuschauern unterschiedlich aufgenommen.
Parallel dazu steht Raab gemeinsam mit Barbara Schöneberger für weitere Produktionen vor der Kamera, darunter die Show „Wer weiß denn sowas von früher?“. Doch selbst dort bleibt er nicht vor spektakulären Momenten verschont – bei einer Aufzeichnung wurde er sogar von einer Abrisskugel am Kopf getroffen.