Lange war es still – jetzt meldet sich Uwe Ochsenknecht zu Wort und spricht ungewöhnlich offen über seine Kinder und die schwierigen Phasen, die hinter ihnen liegen.
Vor allem das Verhältnis zu seiner Tochter Cheyenne Ochsenknecht sorgte Ende 2024 für Schlagzeilen. Damals erklärte die 25-Jährige in einem Podcast, sie habe den Kontakt zu ihrem Vater abgebrochen. Die Worte trafen – und machten deutlich, wie angespannt die Situation zwischen den beiden gewesen war.
Während der Schauspieler weiterhin regelmäßig mit seinen Söhnen in der Öffentlichkeit zu sehen war, blieb es um Cheyenne auffallend ruhig. Der Abstand schien groß, fast endgültig. Doch Monate später kam es überraschend zu einer Wende.
Im November tauchte plötzlich ein gemeinsames Foto auf. Vater und Tochter eng nebeneinander, sein Arm um ihre Schulter gelegt – ein Bild, das mehr sagte als viele Worte. Kurz darauf bestätigte Cheyenne selbst, dass sich die Lage beruhigt habe und sie wieder gut miteinander auskommen.
Auch Uwe Ochsenknecht erinnert sich an diesen Moment. In Berlin trafen sie sich zu einem gemeinsamen Abendessen – ein Treffen, das offenbar den entscheidenden Schritt zur Annäherung brachte.

Wenn er über seine Rolle als Vater spricht, klingt er ruhig und reflektiert. Er habe sich nie aufgedrängt, betont er. Seine Kinder hätten immer gewusst, dass sie zu ihm kommen können, wenn sie etwas beschäftigt. Doch diesen Weg hätten sie nicht oft gesucht.
Eine Ausnahme sei ihre berufliche Entwicklung gewesen. Gelegentlich hätten sie ihn um seine Meinung zu Rollen gebeten, erzählt er. Ansonsten hätten sie ihre eigenen Entscheidungen getroffen und ihren eigenen Weg verfolgt.
Heute beschreibt er den Kontakt zu seinem Nachwuchs als stabil. Seine Kinder würden ihm erzählen, was in ihrem Leben passiert, und er fühle sich eingebunden. Für ihn ein Zeichen, dass die Verbindung trotz aller Höhen und Tiefen erhalten geblieben ist.

Zur Familie gehören neben Cheyenne auch Wilson Gonzalez Ochsenknecht und Jimi Blue Ochsenknecht aus der Ehe mit Natascha Ochsenknecht. Außerdem hat er mit Rosana della Porta einen weiteren Sohn, Rocco Stark.
Privat hat der Schauspieler sein Glück neu gefunden. Seit 2017 ist er mit Kiki Viebrock verheiratet. Gemeinsam leben sie hauptsächlich auf Mallorca, wo sie ihren Lebensmittelpunkt haben. Für Dreharbeiten zieht es ihn jedoch regelmäßig nach Berlin zurück.
Was bleibt, ist ein Bild von Familie, das nicht perfekt ist – aber in Bewegung bleibt.