Die Met Gala 2026, das weltweit als eines der exklusivsten Mode-Events gefeierte Spektakel, fand in New York statt und sorgte erneut für zahlreiche Schlagzeilen. Unter dem diesjährigen Motto „Costume Art“ versammelten sich am 4. Mai internationale Stars und Sternchen im Metropolitan Museum of Art. Unter den bekannten Gesichtern waren Heidi Klum (52), Sabrina Carpenter (27), die Kardashians, Jeff Bezos (62) und Sam Smith (33). Für viele Fans war der Abend ein wahres Fest der extravaganten Outfits und unvergesslichen Momente. Doch nicht jeder war von den glamourösen Darbietungen so begeistert – vor allem Bushido (47) und seine Frau Anna-Maria Ferchichi (43) konnten der Veranstaltung nichts abgewinnen.
In einem Interview mit RTL brachte Bushido seiner Abneigung gegenüber dem Event und einem der prominentesten Gäste, Heidi Klum, deutlich zum Ausdruck. „Ich habe nur ein paar Fotos gesehen, aber Heidi Klum geht mir sowieso auf die Nerven, und dieses ganze Kostümzeug ist einfach furchtbar. Ich bin überhaupt nicht dafür“, sagte der Rapper ohne Umschweife und ließ dabei keinen Zweifel an seiner Meinung. Während er diese scharfen Worte äußerte, versuchte Anna-Maria Ferchichi, ihren Mann zu beruhigen, indem sie sagte: „Du kannst sagen, dass dich die Kleider stören oder dass dir die nicht gefallen.“ Doch Bushido blieb bei seiner Haltung und fügte entschieden hinzu: „Nein, ich finde sie total unsympathisch.“
Diese klare und wenig zurückhaltende Kritik an Heidi Klum sorgte für Aufsehen. Für Bushido scheint das ganze Event nicht mehr als eine weit übertriebene und unnötige Mode-Show zu sein. Das „Kostümzeug“, das bei der Gala oft die Grenzen des Gewöhnlichen sprengt, konnte er nicht wertschätzen. Die Idee, sich für ein solches Event in so extravagante und teils skurrile Outfits zu werfen, stieß bei ihm auf wenig Verständnis. In einem weiteren Gespräch erklärte er, dass die ganze Veranstaltung nur eine Farce für ihn sei, die nichts mit echter Kunst oder Mode zu tun hätte. Stattdessen sei es eine oberflächliche Show, bei der es vor allem darum gehe, Aufmerksamkeit zu erregen – ein Konzept, das er nicht zu schätzen weiß.

Anna-Maria Ferchichi, die selbst weniger Interesse an der Modewelt zeigt, stimmte ihrem Mann in gewisser Weise zu, wenn auch auf eine weniger dramatische Weise. „Ich schaue das nie; Mode interessiert mich nicht so sehr. Meine Klamotten kaufe ich bei Zara“, erklärte sie mit einem humorvollen Unterton. In Bezug auf die Outfits des Abends sagte sie, dass sie diese eher enttäuschend fand: „Es fühlte sich an, als ob jeder das gleiche Kleid trug. Alle hatten diese Korsetts an, die oben so offen waren. Man muss das mögen“, meinte sie mit einem scharfen, aber dennoch humorvollen Blick auf die Kleiderwahl der Prominenten.

Trotz der deutlichen Kritik von Bushido und Anna-Maria bleibt die Met Gala für viele ein unglaubliches Ereignis, das weltweit beachtet wird. Jedes Jahr eröffnet das Event das Costume Institute’s Frühjahrs-Ausstellung und stellt das Thema „Costume Art“ in den Mittelpunkt, was die Bedeutung des Bekleideten Körpers und der Modekunst unterstreicht. Doch während sich die Modewelt in die prachtvollen Roben stürzt und die Red Carpet-Momente gefeiert werden, bleibt es fraglich, ob alle diese Events wirklich etwas zur Kunst oder zum eigentlichen Thema beisteuern. Für Bushido und Anna-Maria ist das Spektakel jedenfalls nichts anderes als eine farbenfrohe, aber hohle Inszenierung.
Die Gala mag in der Modewelt nach wie vor als Höhepunkt gelten, aber in Bushidos Augen ist sie nicht mehr als eine Flut von oberflächlicher Exzentrik. Dass er seine Meinung so offen und direkt äußerte, zeigt, dass er sich wenig um die typischen Erwartungen und den Glanz der Modeindustrie schert. Stattdessen steht er zu seiner Meinung, dass man nicht alles blind feiern muss, nur weil es als exklusiv gilt.