Glitzer, Federn, Latex – und plötzlich eine überraschende Enthüllung. Beim Roses and Love Ball im Deutschen Theater in München wurde nicht nur gefeiert, sondern auch ein unerwartetes Familiengeheimnis rund um Alessandra „Sandy“ Meyer-Wölden gelüftet.
Am Freitag, 13. Februar, versammelten sich mehr als 1200 Gäste zu dem Charity-Event, das Extravaganz und soziales Engagement vereint. Zwischen Engelsflügeln, barocken Roben und avantgardistischen Looks stand der gute Zweck im Mittelpunkt. Die Veranstaltung unterstützt unter anderem das Münchner Kinderhospiz und Regenbogen e.V. Organisiert wurde der Ball zum zweiten Mal von Christian Eberle und Gregor Leutgeb. Ihr Motto: Ein Ball für alle – mit Respekt und Offenheit.
Moderatorin Uschi Dämmrich von Luttitz sieht in dem Event einen bewussten Gegenpol zur gleichzeitig stattfindenden Münchner Sicherheitskonferenz. Für sie steht der Abend für Leichtigkeit, Musik und Zusammenhalt – als Kontrast zu politischen Spannungen.
Entertainerin Gloria Gray, Botschafterin des Abends, betonte die friedliche Atmosphäre. Statt langer Reden sollte diesmal vor allem getanzt werden. In einem Kostüm von Daniel Fendler zeigte sie sich selbstironisch und sprach offen über ihre Gewichtsveränderung nach einer Brustverkleinerung.
Durch den Abend führten Schauspielerin Nina de Lianin und Alessandra Meyer-Wölden. Hinter den Kulissen arbeiteten 44 Models, sieben Designer sowie 60 Stylisten und Make-up-Artists an der großen Show. Trotz nur sieben Wochen Vorbereitungszeit wurde eine aufwendige Inszenierung auf die Beine gestellt.
Doch der eigentliche Überraschungsmoment kam von Thomas Linsmayer, dem künstlerischen Leiter des Deutschen Theaters. Er erklärte öffentlich, dass er und Meyer-Wölden denselben Urgroßvater teilen – den berühmten Geiger Henri Marteau. Über diese familiäre Verbindung seien beide über eine französische Linie verwandt, hätten sich aber kaum gekannt.
Sandy reagierte sichtlich überrascht. Sie habe erst an diesem Abend von der Verwandtschaft erfahren und müsse das erst einmal in Ruhe klären. Ein privates Treffen sei bereits geplant.
So wurde aus einer glamourösen Ballnacht nicht nur ein Fest der Vielfalt – sondern auch ein unerwartetes Familientreffen.