Bushido hatte seine Fans gerade erst wissen lassen, dass bei ihm ein Tumor entdeckt wurde, der entfernt werden muss. Nun gibt es ein neues Update, das deutlich ernster klingt als zunächst angenommen. Was anfangs nach einem überschaubaren medizinischen Eingriff wirkte, scheint für den Rapper nun doch mit mehr Aufwand und Sorge verbunden zu sein.
Vor wenigen Tagen hatte Anna-Maria Ferchichi, 44, in ihrer Instagram-Story erklärt, dass bei ihrem Mann ein gutartiger Tumor festgestellt wurde. Schon damals stand fest: Der Tumor soll operativ entfernt werden. Für Bushido, 47, und seine Familie war das bereits eine belastende Nachricht, auch wenn die erste Einschätzung zumindest etwas Beruhigung brachte.

Jetzt zeigt sich jedoch, dass die Sache nicht so unkompliziert ist, wie es zunächst klang. In seiner Instagram-Story veröffentlichte Bushido ein Foto aus einer Arztpraxis. Dazu schrieb der DSDS-Juror knapp, aber deutlich: „Leider ist es nicht so einfach wie gedacht.“ Mehr brauchte es nicht, um bei seinen Fans sofort neue Sorgen auszulösen.
Der Grund liegt offenbar an der genauen Stelle, an der sich der Tumor befindet. Wie Bushido und Anna-Maria bereits zuvor in einem Instagram-Clip erklärt hatten, sitzt er direkt vor seinem Ohr. Genau dieser Bereich macht den geplanten Eingriff besonders heikel.

Bushido, der mit bürgerlichem Namen Anis Ferchichi heißt, erklärte dazu, dass der gutartige Tumor direkt an oder in der Ohrspeicheldrüse liege. Dort verlaufe ein wichtiger Nerv. Deshalb müsse die Operation unter Vollnarkose stattfinden. Während des gesamten Eingriffs müsse dieser Nerv überwacht werden, damit er nicht verletzt werde.
Zu seiner Nachricht fügte Bushido auch ein weinendes Emoji hinzu. Dieser kleine Zusatz machte klar, wie sehr ihn die Situation offenbar beschäftigt. Es geht nicht nur um eine Entfernung, sondern um einen Eingriff an einer sensiblen Stelle, bei dem die Ärzte besonders vorsichtig vorgehen müssen.

Anna-Maria hatte bereits zuvor erklärt, warum trotz der gutartigen Diagnose gehandelt werden muss. Eine MRT-Untersuchung hatte zwar ergeben, dass der Tumor nicht bösartig ist. Trotzdem habe man sich für die Entfernung entschieden, weil ein Restrisiko bleibe. Ihre Worte dazu waren deutlich: „Aber es muss raus, weil es bösartig werden kann, du weißt ja, wie das ist. Es ist ein kleiner Prozentsatz, aber alles, was nicht in den Körper gehört, muss entfernt werden.“
Für Bushido und Anna-Maria ist es damit eine Phase zwischen Erleichterung und Anspannung. Einerseits steht fest, dass der Tumor gutartig ist. Andererseits ist die Operation offenbar deutlich sensibler, als sie anfangs gehofft hatten. Genau diese Mischung sorgt nun für große Anteilnahme bei den Menschen, die den Rapper und seine Familie verfolgen.