Joshua Kimmich (31) steht vor dem Anpfiff der Weltmeisterschaft hoch im Kurs: In einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Norstat, im Auftrag des Playboy-Magazins durchgeführt, wurde der DFB-Kapitän zum beliebtesten Spieler der deutschen Nationalmannschaft gekürt. Sowohl Männer als auch Frauen wählten ihn auf Platz 1, nicht nur wegen seiner Vorbildfunktion, sondern auch für die sympathische Frage, mit wem man nach Feierabend gern ein Bier trinken würde.
In der Kategorie „größtes Vorbild für junge Männer“ erzielte Kimmich 18 Prozent der Stimmen. Direkt dahinter folgen seine Bayern-München-Kollegen: Jamal Musiala (23) mit zehn Prozent und Leon Goretzka (31) mit sieben Prozent. Auch beim informellen Ranking „mit wem würdest du nach der Arbeit ein Bier trinken?“ liegt Kimmich vorne: 16 Prozent entschieden sich für ihn, gefolgt von Deniz Undav (29) von VfB Stuttgart mit 12,5 Prozent und erneut Musiala mit zwölf Prozent.
Bei den Frauen unter 30 Jahren führt Kimmich ebenfalls die Beliebtheitsskala an. Siebenzehn Prozent wählten ihn als attraktivsten Spieler im Team. Auf Platz 2 folgt Arsenals Kai Havertz (26) mit 13 Prozent. Jeweils neun Prozent entfielen auf Musiala, David Raum (28, RB Leipzig) und Alexander Nübel (29, bis zuletzt auf Leihbasis beim VfB Stuttgart).
Die Umfrage befragte insgesamt 1.042 repräsentative Personen in Deutschland. Auf Instagram zeigt Kimmich seine Vorfreude auf die FIFA-Weltmeisterschaft 2026 und teilt seine Begeisterung mit Fans.

Doch Popularität allein zählt auf dem Spielfeld wenig. Am 14. Juni um 19:00 Uhr startet Deutschland gegen Curaçao auf ARD ins Turnier, und Kimmichs Leistung auf dem Platz ist entscheidend. Es geht ihm darum, ein anderes sportliches Bild zu vermitteln als in den letzten Partien. Die WM in Kanada, Mexiko und den USA ist seine dritte, bei seinem ersten Turnier als Kapitän trägt er Verantwortung für das gesamte Team. Nach enttäuschenden Vorrunden bei den letzten beiden Weltmeisterschaften will er nun ein starkes Zeichen setzen.
Vor dem Turnier mahnt Kimmich zur Zurückhaltung: Bei einer Pressekonferenz in Herzogenaurach, zusammen mit seiner Frau Lena, betonte er laut „Süddeutscher Zeitung“: „Wir sollten jetzt noch nicht an Finale und Titel denken.“ Wichtiger sei zunächst, wie die Mannschaft spielen möchte und welche Fußballidee sie auf den Platz bringen will.
Die WM dauert vom 11. Juni bis 19. Juli 2026 und verspricht Spannung für Fans und Spieler gleichermaßen.