Anna Heiser (35), bekannt aus „Farmer Wants a Wife“, hat ihre Ergebnisse des genetischen Tests auf Krebsrisiken selbst auf Instagram veröffentlicht. Die Nachricht ist für die TV-Bekanntheit eine große Erleichterung: Sie trägt die gefürchtete Genmutation nicht. Damit endet für Heiser eine Phase der Unsicherheit und des sorgenvollen Wartens.
Die Reise zu diesem Ergebnis war emotional belastend. Als die E-Mail mit dem Testergebnis in ihrem Postfach eintraf, hatte Heiser zunächst andere Sorgen: Ihre dreijährige Tochter Alina musste an diesem Tag ins Krankenhaus. „Obwohl ich mir immer wieder sagte, dass alles in Ordnung sein wird“, schrieb Anna auf Instagram, ließ sie die Nachricht vorerst ungeöffnet.
Heiser entschied bewusst, das Ergebnis erst nach Alinas Entlassung zu öffnen. „Ich wollte mich erst mit meinen eigenen Testergebnissen auseinandersetzen, wenn Alina wieder zu Hause ist. Also habe ich gewartet, bis sie aus dem Krankenhaus entlassen wird, bevor ich das nächste mögliche Problem öffne“, erklärte sie ihren rund 275.000 Instagram-Followern.
Nachdem Alina aus dem Krankenhaus zurück war, las Heiser die Nachricht: Keine der gefürchteten Mutationen wurde bei ihr gefunden. Trotz des negativen Befunds mahnt sie zur Vorsicht: „Ein negatives Ergebnis bedeutet nicht, dass man niemals Krebs bekommen kann. Vorbeugung bleibt das Wichtigste“, betonte sie.

Der Grund für den Test lag in der Familiengeschichte: In Heisers Familie gab es mehrere Fälle von Krebs. Bereits im April hatte sie auf Instagram darüber geschrieben: „Krebs ist in meiner Familie leider kein unbekanntes Thema. Meine Mutter hat es überstanden. Meine Großmutter und meine Cousine sind daran gestorben. Vielleicht wird am Ende alles gut. Vielleicht auch nicht. Aber Ignorieren ändert nichts.“
Die TV-Bekanntheit betont zudem, dass ein Gentest eine Vorsorgeuntersuchung nicht ersetzen kann. „Er kann aber helfen, Antworten zu bekommen. Und manchmal ist es besser, seinen Gegner zu kennen.“ Für Menschen mit ähnlicher Familiengeschichte oder einem genetischen Risiko hat sie eine klare Botschaft: „Ich denke an euch. Ihr seid nicht allein.“