Eine Trennung kann alles durcheinanderbringen – das weiß Stefanie Giesinger nur zu gut. Anfang Februar machte das Model öffentlich, dass sie und ihr Verlobter Armando Mayr getrennte Wege gehen. Noch im Herbst 2024 hatten sie ihre Hochzeit geplant, jetzt steht die 29-Jährige wieder allein da.
Wie geht sie mit diesem Einschnitt um? Stefanie spricht ungewohnt ehrlich darüber, was ihr in dieser Phase wirklich hilft. Für sie sind es vor allem Gespräche mit engen Freundinnen, Bewegung und auch bewusste Momente für sich allein. Gerade diese Mischung gibt ihr Halt, wenn die Gedanken kreisen.

Dabei macht sie keinen Hehl daraus, dass die ersten Tage besonders schwer waren. Sie erinnert sich daran, dass sie nach der Trennung eine ganze Nacht durchgeweint hat. Damals fühlte sich alles plötzlich kompliziert an, fast überwältigend. Es sei keine gute Zeit gewesen, beschreibt sie rückblickend diese Phase.
Inzwischen hat sich ihr Zustand spürbar verbessert. Ein wichtiger Schritt für sie war, die eigenen Gefühle nicht zu verdrängen. Auch wenn es unangenehm ist, glaubt sie, dass genau dieses Durchleben der Emotionen hilft, schneller wieder klarzukommen.
Ein weiterer Baustein ist für sie professionelle Unterstützung. Stefanie sieht Therapie nicht nur klassisch, sondern viel umfassender. Gespräche mit vertrauten Menschen gehören für sie genauso dazu wie Momente, in denen sie sich selbst besser versteht. Besonders wichtig ist ihr dabei, ehrlich zu sich selbst zu sein – auch wenn das nicht immer leichtfällt.

Zusätzlich setzt sie auf das Schreiben. Ihre Gedanken festzuhalten hilft ihr, Klarheit zu gewinnen und sich selbst zu reflektieren. Für sie ist das ein Prozess, der Zeit braucht, aber langfristig stärkt.
Nach dem emotionalen Rückschlag richtet Stefanie ihren Blick nun nach vorne. Das Jahr 2026 soll ganz im Zeichen von Selbstfokus und Weiterentwicklung stehen. Neben ihrer Modelkarriere hat sie sich längst auch als Unternehmerin etabliert. Sie gründete ein eigenes Modelabel, ist an einem Unternehmen für Periodenunterwäsche beteiligt und engagiert sich mittlerweile auch als Investorin in einer schwedischen Getränkemarke, die auf gesündere Softdrinks setzt.