„Trotz allem zusammen: Wie Boris Becker und Lilian ihre schwersten Jahre überstanden“

Boris Becker und Lilian de Carvalho Monteiro haben in ihrer Beziehung schon viel erlebt – und sprechen nun offen über ihre schwierigsten Zeiten. Seit 2018 sind sie ein Paar, seit 2024 verheiratet, und 2025 wurde ihre Tochter Zoë geboren. Auf den ersten Blick scheint das Leben der Familie perfekt, doch dahinter liegen Jahre voller Herausforderungen.

Im Jahr 2022 saß Boris Becker rund sieben Monate in britischen Gefängnissen, nachdem er wegen Insolvenzdelikten zu zweieinhalb Jahren Haft verurteilt worden war. In einem Gespräch mit dem Schweizer Magazin „Interview by Ringier“ gewähren Boris und Lilian einen Einblick, wie sie diese Phase gemeinsam überstanden haben.

Kurz bevor Boris ins Gefängnis musste, sagte er zu Lilian: „Du bist jung, erfolgreich, intelligent und finanziell unabhängig. Warte nicht auf mich.“ Was als vorsichtige, großzügige Geste gedacht war, traf Lilian hart. Sie war enttäuscht, dass ihre Verbundenheit scheinbar infrage gestellt wurde. Doch Lilian blieb an seiner Seite, während andere Freunde Abstand hielten. „Ich bin nicht die Art von Frau, die ihren Partner verlässt, wenn es schwierig wird“, erzählt sie.

Die gemeinsamen Monate waren ein Kampf, doch das Paar wuchs daran. Boris betont, dass Lilian oft gefragt wurde, warum sie geblieben sei. Sie antwortet: „Unsere Lebensgeschichte soll zeigen, wie wir überlebt haben, wie wir die Hetze, die Lügen, die öffentliche Beschämung überwunden haben. Boris ist mit beinahe unfassbarer Kraft vorangegangen.“ Stolz auf ihre Beziehung fügt sie hinzu: „Boris ist ein sehr verlässlicher Mensch.“

Auch die Zeit im Gefängnis konnte Boris nicht brechen. Für Lilian ist es ein Wunder, dass er nach allem das Leben immer noch liebt und positiv geblieben ist. „Das größte Geschenk für mich ist, dass Boris das Leben immer noch liebt. Dass er positiv geblieben ist. Nach allem, was er erlebt hat, das ist bis heute ein Wunder.“ Boris selbst zeigt sich dankbar für seine Familie: „Hätte mir jemand vor zehn Jahren gesagt, dass ich heute hier sitze, hätte ich ihn für verrückt erklärt.“