Die Worte kommen stockend, die Stimme bricht immer wieder. Pia Tillmann zeigt sich so verletzlich wie selten zuvor – und macht klar, wie schwer die letzten Tage wirklich waren. Gemeinsam mit ihrem Ehemann Zico Banach muss sie einen Verlust verarbeiten, der alles überschattet: Ihr ungeborenes Baby lebt nicht mehr.
Nur wenige Tage nach der erschütternden Nachricht meldet sich die 40-Jährige erneut zu Wort. In ihrer Instagram-Story wirkt sie gefasst, aber der Kampf ist ihr anzusehen. Sie erzählt, wie schwer es ihr fällt, überhaupt in den Tag zu starten. Selbst die einfachsten Dinge kosten sie Kraft. Trotzdem versucht sie, irgendwie weiterzumachen, sich zusammenzureißen – auch wenn innerlich alles dagegen ankämpft.
Sie beschreibt einen Zustand, den viele nur erahnen können: dieses Gefühl, am liebsten gar nichts mehr spüren zu wollen. Doch genau das ist unmöglich. Die Emotionen sind da, unaufhaltsam, überwältigend. Und genau das macht es für sie so belastend. Jeder Moment scheint von diesem Schmerz durchzogen zu sein.
Besonders deutlich wird das, als sie offen ausspricht, wie es ihr wirklich geht. Es sei eine extrem schwere Zeit, sagt sie. Der Schmerz sei konstant präsent, ohne Pause. Man wünsche sich einfach, dass es aufhört – doch genau das passiert nicht. Und während alles in ihr stillstehen will, geht das Leben draußen einfach weiter.

Die traurige Gewissheit traf das Paar bereits am 22. April. Bei einer Untersuchung wurde klar, dass es keinen Herzschlag mehr gibt. Ihr Baby hatte aufgehört, sich zu entwickeln. Zico Banach schildert, wie sehr sie auf eine andere Nachricht gehofft hatten – und wie hart dieser Moment sie getroffen hat.
Für Pia Tillmann ist dieser Verlust besonders schwer, weil es nicht das erste Mal ist. In einem weiteren Video erklärt sie, dass sie solche Erfahrungen bereits mehrfach durchleben musste. Jeder dieser Schicksalsschläge brachte nicht nur emotionalen Schmerz, sondern auch medizinische Eingriffe mit sich – ein zusätzlicher körperlicher und seelischer Kraftakt.

Als wäre das nicht genug, liegt hinter ihr ohnehin eine belastende Zeit. Erst vor Kurzem hatte sie öffentlich gemacht, dass sie Opfer eines erschütternden Vorfalls wurde: Sie wurde betäubt und ausgeraubt. Ein Erlebnis, das bereits Spuren hinterlassen hat – und nun trifft sie ein weiterer Schicksalsschlag.
Was bleibt, ist ein Alltag, der sich fremd anfühlt. Ein Weiterfunktionieren, obwohl alles in ihr schreit, stehen zu bleiben. Und die Erkenntnis, dass dieser Schmerz zwar irgendwann leiser werden könnte – aber jetzt noch längst nicht verschwunden ist.