Aaron Troschke, YouTuber und ehemaliger Kandidat bei „Wer wird Millionär?“, gibt in „Wolter Talks“ Einblicke in seine Einkünfte aus seinen Formaten und Kooperationen. Der 36-Jährige berichtet, dass er jährlich rund 1,5 Millionen Euro Umsatz durch seine Inhalte und Platzierungen erzielt. Neben den Einnahmen durch Werbeanzeigen spielen auch Markenkooperationen eine wichtige Rolle.
Bekannt wurde Troschke 2012 durch seinen Auftritt bei RTL, bei dem er 125.000 Euro gewann und sofort breite Aufmerksamkeit erhielt. Rückblickend bezeichnet er diese TV-Erfahrung als entscheidenden Schritt für seine spätere Medienkarriere. Im Podcast erzählt er zudem mit einem Augenzwinkern, wie sehr ihn Moderator Günther Jauch (69) geprägt hat: „Ich würde Günther Jauch sofort eine Niere spenden.“ Er fügt hinzu: „Ich glaube, er merkt gar nicht, welchen Einfluss er auf mein Leben hatte.“
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Sein Kanal „Hey Aaron!!!“ läuft seit 2013. Mit inzwischen 1,56 Millionen Abonnenten und über 700 veröffentlichten Videos hat Troschke in den vergangenen 13 Jahren fast jede Woche ein neues Video hochgeladen. Unterbrochen wurde der Rhythmus nur einmal, weil sein Kameramann Vater wurde – ein Vorfall, über den Troschke im Podcast scherzhaft sagt: „Da war ich wirklich sauer.“
Für seine reinen Einnahmen aus seinen Formaten nennt er konkrete Zahlen: Mit wöchentlichen Videos, also rund vier im Monat, verdient er laut eigenen Angaben zwischen 10.000 und 20.000 Euro. Zusätzliche Einnahmen entstehen durch Platzierungen und Werbepartnerschaften.
Neben seiner Tätigkeit als Influencer ist Aaron Troschke verheiratet und im Geschäftsleben aktiv. Er beschäftigt insgesamt 40 Mitarbeiter und hält derzeit 25 Prozent an seiner Managementagentur. Dort generiert er nach eigenen Angaben rund fünf Millionen Euro Umsatz pro Jahr, weist aber zugleich darauf hin: „Umsatz ist nicht Gewinn.“
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In seiner Show „Hey Aaron!!!“ empfängt er regelmäßig prominente Gäste, unter anderem Joey Kelly (53), wie er auf Instagram zeigt. Kontinuität sieht Troschke als Schlüssel zum Erfolg: „Man kann Glück erzwingen. Verlässlichkeit und konsequente Präsenz auf Plattformen sind entscheidend. Der Algorithmus auf YouTube, Instagram und TikTok ist wie ein alter Fußballtrainer: Wer nicht zum Training kommt, spielt nicht.“
Seine eigene Arbeitsphilosophie beschreibt er so: „Ich gebe einfach mein Bestes und habe Spaß.“ Später zitiert Wolter Troschke: „Ich werde für meine Inkompetenz überbezahlt, das muss man klar sagen.“ Auf die Frage, ob er das noch so sieht, antwortet Troschke knapp: „Ja, tue ich.“ Für ihn bedeutet Arbeit vor allem Einsatzbereitschaft und Verlässlichkeit: „Wenn wir jetzt etwas machen, kann ich immer eines bieten: Einsatz. Ein Handschlag ist für mich mehr wert als alles andere.“ Trotz der Kosten, die ihm diese Einstellung manchmal eingebracht hat, bleibt er seinem Weg treu: „Ich bin in die Medienbranche gegangen, habe mich reingehängt und Spaß gehabt – und ich glaube, das war die richtige Entscheidung.“