Kai Havertz schwärmt von Manuel Neuer: „Er könnte mit 70 noch spielen“

Kurz vor dem Start der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 steht in der deutschen Nationalmannschaft eine Person besonders im Fokus: Manuel Neuer (40). Nationalspieler Kai Havertz (27) hebt in einem Interview mit MagentaTV die enorme Bedeutung des Torhüters für die Mannschaft hervor.

Die Entscheidung von Bundestrainer Julian Nagelsmann (38), wer beim Auftaktspiel am Sonntag, den 14. Juni, zwischen den Pfosten stehen soll, ist gefallen: Manuel Neuer kehrt als Stammtorhüter zurück. „Für mich ist Manu, oder war, der beste Torhüter der Welt“, betonte Havertz, und unterstrich damit, wie entscheidend Neuer für das Team ist.

Der Arsenal-Stürmer fügte mit einem Augenzwinkern hinzu: „Wenn er 70 ist und immer noch für die Nationalmannschaft spielen möchte, bekommt er hier immer noch einen Platz.“ Havertz hob Neuer als „Top-Torhüter“ hervor und erklärte, warum der Weltmeister-Torhüter so besonders ist: „Er gibt einem einfach Sicherheit auf dem Platz – durch seine Präsenz und Aura.“

Nach seinem Training am Montagabend, das er nach einer Wadenverletzung absolvierte, ist es sehr wahrscheinlich, dass Neuer gegen Curaçao im ersten WM-Spiel spielen kann. Die Nationalmannschaft geht gegen die Debütanten als klarer Favorit in das Turnier, doch Havertz mahnt zur Konzentration: „Es ist extrem wichtig, das Turnier mit einem Sieg zu starten. Wir wissen aber auch, dass diese Jungs Fußball spielen können. Wir unterschätzen generell niemanden und wissen, dass es ein hartes Spiel wird.“

Neben den sportlichen Aspekten sprach Havertz auch über die Wetterbedingungen in den USA. „Ich bin nicht an solche hohen Temperaturen gewöhnt, wenn man aus England kommt“, sagte der Londoner. Gleichzeitig fügte er hinzu: „Ich bevorzuge die Hitze generell lieber, als im Winter irgendwo wie in Sheffield zu spielen – das ist dann eine ganz andere Geschichte.“

Die Aussagen zeigen, dass Havertz die Rolle von Neuer nicht nur als Torhüter, sondern auch als Führungspersönlichkeit im Team schätzt. Mit seinem Humor und Respekt unterstreicht er die außergewöhnliche Stellung, die Neuer innerhalb der Mannschaft innehat, und macht deutlich, dass selbst nach 40 Jahren auf dem Platz seine Klasse unbestritten bleibt.