Karoline Herfurth mit Ehrenpreis ausgezeichnet: Große Bühne für eine starke Stimme des Liebesfilms

Im Frederick’s am Potsdamer Platz wurde am Mittwochabend nicht nur die Berlinale eingeläutet, sondern auch ein ganz besonderes Kapitel gefeiert. Rund 250 geladene Gäste versammelten sich zur Verleihung der „Blauen Blume“, einem Preis von Romance TV, der bereits zum 15. Mal die besten romantischen Kurzfilme würdigt und dem Genre eine Bühne gibt.

Im Mittelpunkt des Abends stand Karoline Herfurth. Die 41-Jährige wurde mit dem Ehrenpreis ausgezeichnet – als Anerkennung für ihren prägenden Einfluss auf den modernen romantischen Film und ihre inspirierende Rolle für eine neue Generation von Filmschaffenden. Eine Würdigung, die deutlich machte, welchen Stellenwert sie inzwischen in der deutschen Filmlandschaft einnimmt.

Die Auszeichnung markiert für sie zugleich einen persönlichen Meilenstein. Schon 2014 durfte sie eine „Blaue Blume“ für ihren Kurzfilm „Mittelkleiner Mensch“ entgegennehmen. Seitdem hat sie ihren Weg konsequent weiterverfolgt – als Schauspielerin ebenso wie als Regisseurin. Vor und hinter der Kamera hat sie sich über die Jahre ein klares Profil erarbeitet.

Neben Herfurth wurden weitere Filmschaffende geehrt. Christina Schmid erhielt den Preis für die beste Regie für ihren Film „Selma“. Noah Tinwa wurde für seine Darstellung in „Paradiesvogel“ als bester Schauspieler ausgezeichnet. Der Publikumspreis im Bereich der polnischen Produktionen ging an Aleksandra Głowickas Werk „Żeby już nigdy nie było Jesieni“.

Durch den Abend führte Valerie Niehaus. Die Moderatorin eröffnete die Gala mit einem pointierten Stand-up, der für zahlreiche Lacher im Saal sorgte, bevor es zur eigentlichen Preisverleihung ging.

Abseits des roten Teppichs hält sich Karoline Herfurth mit Einblicken in ihr Privatleben eher zurück. Bekannt ist, dass sie seit vielen Jahren glücklich verheiratet ist. In Gesprächen betont sie immer wieder, wie wichtig ihr ein Ausgleich zum intensiven Berufsalltag ist – ein Rückzugsort fern von Scheinwerfern und Premieren.

Mit dem Ehrenpreis der „Blauen Blume“ wird nun nicht nur ihr bisheriger Weg gewürdigt, sondern auch ihr Einfluss auf ein Filmgenre, das sie in den vergangenen Jahren spürbar mitgeprägt hat.