Tom Kaulitz wehrt sich gegen Heidi Klums Schlaf-Spruch: „So stimmt das nicht“

Tom Kaulitz hat keine Lust, sich als Dauer-Langschläfer abstempeln zu lassen. Nachdem Heidi Klum bei einem Auftritt über seinen Schlafrhythmus gesprochen hatte, stellte der 36-Jährige nun klar: Ganz so einfach, wie es klang, sei die Sache nicht.

In der neuen Folge von „Kaulitz Hills“ sprach Tom mit seinem Zwillingsbruder Bill Kaulitz über die Aussagen seiner Frau. Heidi Klum hatte erzählt, dass sie selbst sehr früh in den Tag starte, während ihr Mann angeblich gerne bis mittags schlafe. Tom fand diese Darstellung offenbar alles andere als ideal.

Dabei begann die Folge für ihn eigentlich ziemlich entspannt. Tom sagte, es gehe ihm gut und er sei ausgeschlafen. Dann verriet er auch gleich, warum: Am Tag der Aufnahme habe er besonders lange geschlafen – ganze „vierzehneinhalb Stunden“. Eigentlich habe er um acht Uhr aufstehen wollen, doch dann habe er immer wieder die Schlummertaste gedrückt.

Trotzdem wollte Tom nicht stehen lassen, dass er grundsätzlich bis mittags im Bett liegt. Er erinnerte sich an Heidis Satz auf der Bühne: Sie habe erzählt, dass sie schon um 5:30 Uhr wach sei, und dann gesagt: „Mein Mann schläft bis mittags!“ Genau das habe ihn gestört.

Tom erklärte, er habe sich über diese Aussage geärgert. Für ihn klang es so, als würde er als der Faule dastehen. Er verglich den Eindruck scherzhaft damit, als käme er rüber wie Bushido, „als der Faule“. Deshalb habe er Heidi sogar eine Aufnahme ihres Auftritts geschickt und sie gefragt: „Äh, seit wann schlafe ich bis mittags?“

Der Tokio-Hotel-Gitarrist gab zwar zu, dass er durchaus gerne lange schläft. Er könne bis mittags schlafen und möge das auch. Aber nach seiner Darstellung passiert das fast nie. In den vergangenen fünf Jahren sei es vielleicht zweimal vorgekommen, sagte er.

Bill Kaulitz stellte sich in dem Moment klar auf die Seite seines Bruders. Er erinnerte daran, dass Tom oft sehr spät arbeite. Während Heidi früh ins Bett gehe, sei Tom abends noch im Studio. Bill sagte sinngemäß, Tom sei häufig lange wach und arbeite spät, während Heidi meist schon um neun Uhr schlafen gehe.

Tom bestätigte das. Er erklärte, dass er oft erst gegen 23 Uhr aus dem Studio komme. Für ihn ist der Unterschied zwischen Heidi und ihm also weniger eine Frage von Faulheit, sondern eher eine Frage von komplett verschiedenen Tagesrhythmen.

Bill brachte es trocken auf den Punkt: Durch Heidis Aussage wirke Tom wie ein fauler Teenager. Tom musste darüber lachen, fand aber trotzdem, dass das Bild nicht ganz fair sei. Er fasste die Wirkung von Heidis Darstellung scherzhaft so zusammen: Seine Frau arbeite viel, während ihr Mann den ganzen Tag schlafe.

Heidi Klum hatte bei ihrem Auftritt auch beschrieben, wie ihr Morgen normalerweise aussieht. Sie sei meistens gegen 5:30 oder 6:00 Uhr wach, dusche und gehe dann in ihr Büro. Nach dem Frühstück mit ihrer Tochter schaue sie, ob ihr Mann schon wach sei.

Dazu sagte sie, Tom könne bis 10, 11 oder 12 Uhr schlafen. Er könne einfach „schlafen, schlafen, schlafen“. Für Heidi klang das offenbar wie eine liebevolle Beschreibung ihres Alltags. Für Tom war es aber genug, um im Podcast einmal freundlich, aber deutlich zu widersprechen.

Am Ende bleibt das Bild eines Paares mit zwei sehr unterschiedlichen Rhythmen: Heidi steht früh auf, Tom arbeitet oft bis spät in die Nacht. Und genau deshalb möchte er nicht als jemand dastehen, der einfach nur den halben Tag verschläft.